Das Schmuckstück (2010)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | François Ozon |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 103 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2010-11-10 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Einspielergebnis | 1.611.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (401 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Sainte-Gudule, eine Stadt in der französischen Provinz, Ende der Siebzigerjahre. Suzanne ist die Frau des reichen und rücksichtslosen Fabrikanten Robert Pujol, der sein Unternehmen wie ein Despot führt. An seiner Seite wirkt sie unscheinbar, eine hübsche Dekoration im Haus eines mächtigen Mannes.
Dann legen die Arbeiter die Arbeit nieder und halten den Firmenchef fest. Robert ist von den Ereignissen so mitgenommen, dass er die Stadt verlässt, um sich zu erholen. Suzanne muss an seiner Stelle die Leitung der Fabrik übernehmen. Was niemand erwartet hätte: Die zurückhaltende Frau erweist sich als scharfsinnig, pragmatisch und voller Tatkraft. Unterstützung erhält sie von einem linken Abgeordneten, mit dem sie früher eine Affäre hatte. Gemeinsam versuchen sie, den sozialen Frieden im Betrieb wiederherzustellen und die Arbeitsverhältnisse menschlicher zu gestalten. Wie Robert auf die neue Rolle seiner Frau reagiert, bleibt die spannende Frage.
Entstehungsgeschichte
François Ozon führte Regie bei der Komödie aus dem Jahr 2010. Die Besetzung vereint Catherine Deneuve, Gérard Depardieu, Fabrice Luchini und Karin Viard. Der englische Titel „Trophy Wife“ benennt ebenso wie der deutsche Titel „Das Schmuckstück“ das Bild, gegen das die Hauptfigur anspielt. Eine Freigabe ab 6 Jahren macht den Film auch für ein jüngeres Publikum zugänglich.
Hinter den Kulissen
Als reine Komödie behandelt der Film Themen, die auch ernst erzählt werden könnten: Streik, Machtverhältnisse in einer Fabrik, die Rolle einer Ehefrau im Schatten ihres Mannes. Der komische Zugriff entsteht aus der Umkehrung der Erwartungen. Die Frau, die als Zierde gilt, übernimmt die Führung, der Patriarch zieht sich zurück.
Die zeitliche Verortung Ende der Siebzigerjahre ist dabei mehr als Kulisse. Sie verbindet die Geschichte mit Fragen von Arbeitskampf und Geschlechterrollen, die in der Provinzstadt aufeinandertreffen. Die Figur des linken Abgeordneten, der zugleich ein früherer Liebhaber ist, verknüpft die politische mit der privaten Ebene.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,1 von 10 bei einigen hundert Stimmen fällt die Durchschnittsbewertung durchschnittlich aus. 16 Jahre nach dem Erscheinen lässt sich die Komödie als Gesellschaftssatire einordnen, die Emanzipation und Klassenkonflikt mit leichter Hand verbindet.
Bilder








Besetzung & Stab
- Catherine Deneuve als Suzanne Pujol
- Gérard Depardieu als Maurice Babin
- Fabrice Luchini als Robert Pujol
- Karin Viard als Nadège
- Jérémie Renier als Laurent Pujol
- Judith Godrèche als Joëlle
- Élodie Frégé als Suzanne Pujol (jeune)
- Sergi López als Le chauffeur du camion
- Bruno Lochet als Le délégué CGT
- Évelyne Dandry als La soeur de Suzanne Pujol
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Verfügbarkeit
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