You Get Me (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Brent Bonacorso |
|---|---|
| Genre | Thriller, Liebesfilm, Drama |
| Laufzeit | 89 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-06-19 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 5,6 (1.736 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Nach einer Party trennt sich der Schüler Tyler Hanson von seiner Freundin Ali. Er lernt Holly kennen und verbringt ein Wochenende mit ihr.
Als Tyler und Ali wieder zusammenfinden, will er Holly abschütteln. Das gelingt nicht. Holly dringt stattdessen in den Freundeskreis ein — und es stellt sich heraus, dass sie an einer psychischen Erkrankung leidet und zuvor bereits eine Mitschülerin angegriffen hat.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Brent Bonacorso, das Drehbuch schrieb Ben Epstein.
Bella Thorne spielt Holly Viola, Halston Sage die Alison „Ali" Hewitt, Taylor John Smith den Tyler Hanson, Nash Grier den Gil und Anna Akana die Lydia. In weiteren Rollen sind Rhys Wakefield, Brigid Brannagh und Kathryn Morris zu sehen.
Produziert wurde der Film von Brian Robbins, Matt Kaplan und Nicki Cortese für Awesomeness Films. Die Kamera führte Magdalena Górka, die Musik stammt von Robert Miller.
Gedreht wurde von April bis Mai 2016 in Los Angeles, unter anderem am Strand von Santa Monica. Die Weltpremiere lief beim Los Angeles Film Festival zwischen dem 14. und 22. Juni 2017, der Netflix-Start folgte am 23. Juni 2017.
Hinter den Kulissen
Der Film gehört zu einem Genre mit fester Bauform: Eine flüchtige Begegnung wird zur Bedrohung, weil eine Seite sie anders bewertet als die andere. Die Spannung entsteht daraus, dass Tyler etwas beenden will, was für Holly nie eine Episode war.
Heikel ist der Umgang mit der Erklärung. Der Film führt die psychische Erkrankung der Figur als Auflösung ein — als Grund dafür, dass sie gefährlich ist. Das ist eine Erzählentscheidung mit Nebenwirkungen: Sie erklärt Verhalten mit Diagnose und macht Krankheit zum Motiv des Thrillers.
Produktionsseitig ist der Zuschnitt eindeutig. Awesomeness Films, ein Dreh in Los Angeles über zwei Monate, junge Hauptdarsteller mit Reichweite und ein Start direkt bei Netflix — der Film ist für ein Publikum gemacht, das ihn dort findet, nicht im Kino.
Einordnung & Wirkung
Die Kritik fiel scharf aus. Brian Costello nannte den Film von Anfang bis Ende ein Durcheinander. Eddie Strait bemängelte die fehlende Originalität. Felix Vasquez Jr. beschrieb ihn als miserabel und warf ihm vor, kaum als Nachahmung von „Swimfan" durchzugehen.
Der Vorwurf, den alle drei teilen, betrifft nicht die Machart, sondern die Vorlage — der Film wird an Vorgängern gemessen, deren Muster er übernimmt.
Bemerkenswert ist der Abstand zwischen dieser Aufnahme und dem Auswertungsweg. Ein Film, der bei einem Festival Premiere feiert und einen Tag später weltweit auf einer Streamingplattform verfügbar ist, erreicht sein Publikum unabhängig von Besprechungen. Die Kritik konnte hier nichts steuern — sie erschien, als der Film bereits abrufbar war.
Bilder







Besetzung & Stab
- Bella Thorne als Holly Viola
- Halston Sage als Alison Hewitt
- Taylor John Smith als Tyler Hanson
- Brigid Brannagh als Corinne Viola
- Nash Grier als Gil
- Kathryn Morris als Mrs. Hewitt
- Kimberly Williams-Paisley als Mrs. Hanson
- Rhys Wakefield als Chase
- Yasmine Al-Bustami als Melinda
- Anna Akana als Lydia
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Verfügbarkeit
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