Wolf - Das Tier im Manne (1994)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Mike Nichols |
|---|---|
| Genre | Horror, Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 125 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1994-06-17 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 70.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 131.002.597 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (1.047 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Will Randall ist Verleger in New York, alternd und ohne rechten Willen zum Kampf — und kurz davor, von seinem neuen Chef entlassen zu werden. Seine Frau Charlotte betrügt ihn mit einem jungen Aufsteiger, der es auf seine Stelle abgesehen hat. Bei einem Aufenthalt in Vermont wird Randall von einem Wolf gebissen. Die Folgen erweisen sich rasch als merkwürdig: Seine Sinne schärfen sich, seine Kampflust kehrt zurück. Unter dem faszinierten Blick von Laura, der Tochter seines unnachgiebigen Chefs, fasst er im Beruf wieder Fuß und geht seinen Rivalen an. In einer Nacht verwandelt er sich vollends in einen Wolf; am Morgen fehlt ihm jede Erinnerung daran. Zugleich zieht eine Reihe von Morden durch die Stadt.
Entstehungsgeschichte
Mike Nichols führte 1994 bei diesem Spielfilm Regie. In den Hauptrollen sind Jack Nicholson, Michelle Pfeiffer, James Spader und Kate Nelligan zu sehen. Die Freigabe wurde ab 16 Jahren erteilt.
Hinter den Kulissen
Horror, Drama und Liebesfilm ergeben eine ungewöhnliche Verbindung, die sich aus der Ausgangslage erklärt: Die Verwandlung ist hier zugleich Bedrohung und Aufstiegsgeschichte. Was den Mann gefährlich macht, macht ihn im Büro erst durchsetzungsfähig — die Grenze zwischen Befreiung und Verlust der Kontrolle bleibt unscharf. Dass die Erinnerungslücke erzählt wird, verlagert die Spannung nach innen: Randall weiß so wenig über sich wie das Publikum. Der Verlagsbetrieb liefert dazu ein Milieu, in dem Rivalität ohnehin mit Raubtiervokabular beschrieben wird. Auch der Ortswechsel ist Teil der Anlage: Der Biss geschieht außerhalb der Stadt, seine Folgen zeigen sich mitten in ihr. Und dass die Tochter des Chefs zur Beobachterin wird, hält die Liebesgeschichte eng an den beruflichen Machtverhältnissen.
Einordnung & Wirkung
Die Bewertung liegt bei 6,1 von 10, zustande gekommen aus einer Stimmenzahl im vierstelligen Bereich — ein mittlerer Wert auf schmaler Basis. 32 Jahre nach dem Erscheinen ist der Film vor allem als Versuch interessant, einen Genrestoff in ein Beziehungs- und Karrieredrama für Erwachsene zu übersetzen, statt ihn als reines Schauerstück anzulegen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jack Nicholson als Will Randall
- Michelle Pfeiffer als Laura Alden
- James Spader als Stewart Swinton
- Kate Nelligan als Charlotte Randall
- Richard Jenkins als Detective Carl Bridger
- Christopher Plummer als Raymond Alden
- Eileen Atkins als Mary
- David Hyde Pierce als Roy McCallister
- Om Puri als Dr. Vijay Alezais
- Ron Rifkin als Doctor
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Verfügbarkeit
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