Wit (2001)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Mike Nichols |
|---|---|
| Genre | Drama, TV-Film |
| Laufzeit | 99 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2001-02-09 |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (132 Stimmen) |
Worum es geht
Professor Vivian Bearing kennt ihr Fach und ihre Studenten genau, mit einer Schärfe, die Respekt verschafft und zugleich Distanz schafft. Ihr Leben ist bis ins Detail geordnet, Kontrolle ist ihr Prinzip. Diese Ordnung zerbricht, als bei ihr eine schwere Erkrankung festgestellt wird. Eine langwierige, experimentelle Behandlung über acht Monate zwingt sie, die Zügel aus der Hand zu geben. Aus der Lehrenden wird ein Objekt fremder Beobachtung, aus der Frau, die alles erklären konnte, eine Patientin, die selbst nach Antworten sucht. Zwischen Leben und Sterben findet sie keinen klaren, geordneten Weg, sondern nur einen schmalen, unsicheren Grat.
Entstehungsgeschichte
"Wit" entstand 2001 unter der Regie von Mike Nichols als Fernsehfilm. In den Hauptrollen sind Emma Thompson, Audra McDonald, Jonathan M. Woodward und Christopher Lloyd zu sehen. Der Film ist als Drama angelegt.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus akademischem Milieu und Krankheitserzählung gibt dem Stoff eine doppelte Ebene: Eine Frau, die ihr Leben lang durch Sprache und Analyse Distanz zur Welt hielt, wird nun selbst zum Gegenstand einer Sprache, über die sie keine Kontrolle mehr hat – der Fachsprache der Medizin. Die Erzählung verzichtet auf äußere Handlung im klassischen Sinn und konzentriert sich stattdessen auf die innere Verschiebung einer Figur, die vom Subjekt zum Objekt der Betrachtung wird. Dass die Besetzung neben der Hauptrolle nur wenige, aber pointiert eingesetzte Figuren zeigt, unterstreicht die Kammerspiel-Anlage des Stoffes: Es geht um eine einzelne Person in einer Extremsituation, nicht um ein großes Ensemble.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,3 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich "Wit" im oberen Mittelfeld, wobei die vergleichsweise kleine Stimmenbasis darauf hindeutet, dass der Film eher ein Nischenpublikum erreicht als ein breites. Seit der Entstehung 2001 sind mittlerweile mehr als zwei Jahrzehnte vergangen, der Film bleibt dabei ein Beispiel für ein Fernsehdrama, das ein schweres Thema ohne äußere Dramatisierung, sondern über die innere Entwicklung einer einzelnen Figur trägt.
Bilder



Besetzung & Stab
- Emma Thompson als Vivian Bearing
- Audra McDonald als Susie Monahan
- Jonathan M. Woodward als Dr Jason Posner
- Christopher Lloyd als Dr. Harvey Kelekian
- Eileen Atkins als Evelyn 'E.M' Ashford
- Benedict Wong als Fellow 2
- Harold Pinter als Mr. Bearing
- Raffaello Degruttola als Technician 1
- Miquel Brown als Technician 2
- Hari Dhillon als Fellow 1
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Verfügbarkeit
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