The Birdcage - Ein Paradies für schrille Vögel (1996)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Mike Nichols |
|---|---|
| Genre | Komödie, Liebesfilm |
| Laufzeit | 117 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1996-03-03 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 31.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 185.300.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (1.422 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Armand und Albert sind ein glückliches Paar; ihren Lebensunterhalt verdienen sie als Travestie-Künstler im Amüsierlokal „Birdcage“. Dann steht Armands verschollener Sohn Val vor der Tür und kündigt an, die Tochter des erzkonservativen Senators Keeley heiraten zu wollen. Damit nicht genug: Die künftige Schwiegerfamilie ist bereits unterwegs, um die Verwandtschaft kennenzulernen. Und nichts würde die Keeleys mehr schockieren als das, was sie dort vorfinden werden — ein Zuhause voller schriller Vögel.
Entstehungsgeschichte
Mike Nichols hat die Komödie 1996 inszeniert, im englischen Sprachraum läuft sie schlicht als „The Birdcage“. Robin Williams, Gene Hackman, Nathan Lane und Dianne Wiest bilden die Besetzung — vier Namen, die für zwei Familien stehen, welche einander nicht ferner sein könnten. Ab zwölf Jahren ist der Film freigegeben. Der deutsche Zusatz „Ein Paradies für schrille Vögel“ nimmt den Ton vorweg, in dem erzählt wird.
Hinter den Kulissen
Komödie und Liebesfilm greifen ineinander, und die Mechanik ist die der Verwechslungskomödie: Zwei Milieus, die nichts miteinander zu tun haben wollen, werden in eine Wohnung gesperrt. Der Konflikt entsteht nicht aus Bosheit, sondern aus Rücksicht — der Sohn will seine Heirat nicht gefährden, die Eltern wollen ihm nicht im Weg stehen. Dass ausgerechnet ein Senator die Gegenseite stellt, verlagert die Auseinandersetzung vom Privaten ins Öffentliche: Was hier zur Debatte steht, ist nicht nur eine Familie, sondern eine Haltung. Der Schauplatz trägt seinen Teil bei: Ein Lokal, in dem Verwandlung zum Beruf gehört, ist der denkbar ungünstigste Ort für eine Vorstellung, die niemand durchschauen soll.
Einordnung & Wirkung
7,1 von 10 bei über tausend abgegebenen Stimmen ist ein deutlich zustimmendes Ergebnis, das für eine Komödie eher selten ausfällt: Humor spaltet gewöhnlich stärker. 30 Jahre nach dem Erscheinen hat sich der gesellschaftliche Rahmen verschoben, in dem der Stoff seine Reibung findet. Als Komödie bleibt der Film dort, wo er am sichersten steht: bei Figuren, die man ernst nimmt, auch wenn über sie gelacht wird.
Bilder








Besetzung & Stab
- Robin Williams als Armand Goldman
- Gene Hackman als Senator Kevin Keeley
- Nathan Lane als Albert
- Dianne Wiest als Louise Keeley
- Dan Futterman als Val Goldman
- Calista Flockhart als Barbara Keeley
- Hank Azaria als Agador
- Christine Baranski als Katharine Archer
- Tom McGowan als Harry Radman
- Grant Heslov als Photographer - National Enquirer
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Verfügbarkeit
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