Wo die wilden Kerle wohnen (2009)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Spike Jonze |
|---|---|
| Genre | Abenteuer, Drama, Familie, Fantasy |
| Laufzeit | 101 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2009-10-16 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 100.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 100.140.916 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (2.074 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Max ist neun, wütend und allein. Seine Schwester hat keine Zeit mehr für ihn, seine Mutter hat einen neuen Freund, und als Max sie im Wolfskostüm beißt, läuft er von zu Hause weg.
Über ein Meer gelangt er auf eine Insel, auf der große, zottelige Wesen leben. Sie wollen ihn zuerst fressen; er behauptet, ein König zu sein, und sie glauben es. Was folgt, ist keine Abenteuergeschichte, sondern die Beobachtung, dass die Wesen dieselben Probleme haben wie Max' Familie — Eifersucht, Einsamkeit, gekränkte Gefühle — und dass ein neunjähriger König sie ebenso wenig lösen kann.
Entstehungsgeschichte
Grundlage ist Maurice Sendaks Bilderbuch von 1963, das aus dreizehn Sätzen besteht. Dave Eggers machte daraus gemeinsam mit Spike Jonze ein Drehbuch von 111 Seiten.
Sendak setzte sich selbst für Jonze als Regisseur ein: Er sei jung, interessant und habe einen Funken gehabt, den keiner der anderen hatte.
Hinter den Kulissen
Die Wilden Kerle sind keine Computerfiguren, sondern begehbare Kostüme mit ferngesteuerten Gesichtern, gefertigt von Jim Henson's Creature Shop. Nur die Mimik wurde nachträglich digital ergänzt.
Mit dem Studio gab es erheblichen Streit. Warner Bros. hielt den Film für zu wenig familientauglich, Jonze weigerte sich nachzugeben. Nachdem 2008 Testmaterial durchgesickert war und gemischte Reaktionen ausgelöst hatte, verschob das Studio den Start um ein Jahr und erhöhte das Budget von 75 auf 100 Millionen Dollar für Nacharbeiten bei Framestore in London.
Sendak verteidigte die düstere Fassung ausdrücklich: Er habe nie einen Film gesehen, der so aussieht und sich so anfühlt; Jonze sei ein echter Künstler, dem man das in der Arbeit anmerke.
Einordnung & Wirkung
Weltweit spielte der Film 100,1 Millionen Dollar ein und deckte damit knapp seine Kosten.
Die Kritik reagierte gut: 73 Prozent bei Rotten Tomatoes. Die Vermarktung ging einen ungewöhnlichen Weg — rund 70 Prozent der Werbung richteten sich an ein breites und erwachsenes Publikum statt an Kinder.
Geblieben ist der Film als eine der wenigen Kinderbuchverfilmungen, die dem Kind im Publikum nichts erspart: Er handelt von Wut und davon, dass sie nicht verschwindet, wenn man wegläuft.
Bilder








Besetzung & Stab
- Max Records als Max
- Catherine Keener als Mom
- James Gandolfini als Carol (voice)
- Lauren Ambrose als KW (voice)
- Catherine O'Hara als Judith (voice)
- Forest Whitaker als Ira (voice)
- Chris Cooper als Douglas (voice)
- Paul Dano als Alexander (voice)
- Spike Jonze als Bob (voice) / Terry (voice)
- Pepita Emmerichs als Claire
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Verfügbarkeit
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