Chris Cooper
Werdegang
Chris Cooper wurde am 9. Juli 1951 in Kansas City, Missouri, geboren. Er verbrachte einen Großteil seiner Jugend auf der Ranch seines Vaters und studierte anschließend an der Universität von Missouri. Seinen ersten Filmauftritt hatte er 1980 in „Black Out – Anatomie einer Leidenschaft". Nach eher unbedeutenden Rollen in Fernsehserien und Filmen etablierte er sich mit den Filmen „Stadt der Hoffnung" und „Lone Star" des Regisseurs John Sayles als Independentschauspieler. Für „Lone Star" erhielt er den Chlotrudis Award und eine Nominierung als bester Hauptdarsteller beim Independent Spirit Award. Den Durchbruch brachte ihm die Rolle des Colonel Frank Fitts in „American Beauty". 2002 wurde er für seine Darstellung in „Adaption – Der Orchideen-Dieb" mit dem Oscar als bester Nebendarsteller und dem Golden Globe ausgezeichnet. Weitere Rollen führten ihn unter anderem in „Capote", „Enttarnt" und 2014 in eine Comic-Verfilmung als Norman Osborn.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind 22 Titel mit Chris Cooper als Schauspieler verzeichnet, überwiegend Filme, dazu zwei Serien. Die Spanne reicht von „Matewan" aus dem Jahr 1987 bis „The History of Sound" von 2025, also 38 Jahre Schaffenszeit, beginnend 36 Jahre nach seiner Geburt. Vertreten sind vierzehn verschiedene Genres, darunter Drama, Thriller, Krimi, Historie und Komödie, was für eine breit gestreute Rollenauswahl spricht, ergänzt um Ausflüge in Animation, Familie und Western.
Einordnung
Die Bewertungen der Titel bewegen sich zwischen 5,8 und 7,9 bei einem Schnitt von 6,9, was auf eine insgesamt solide, ohne größere Ausreißer nach unten bewertete Filmografie hindeutet. Am oberen Ende liegen „Die Bourne Identität" mit 7,9 sowie „Seabiscuit – Mit dem Willen zum Erfolg" mit 7,8, während „Irresistible – Unwiderstehlich" mit 5,8 den unteren Rand markiert. Zwischen dem ältesten und dem neuesten Titel liegen 38 Jahre, was eine durchgehend aktive Präsenz im Katalog über mehrere Jahrzehnte hinweg zeigt.
Filmografie