Willkommen in Marwen (2018)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Robert Zemeckis |
|---|---|
| Genre | Drama, Komödie |
| Laufzeit | 116 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2018-12-21 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 39.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 13.061.491 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (1.227 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Mark Hogancamp ist ein talentierter Maler. Nachdem er von fünf Hooligans zusammengeschlagen wurde, liegt er tagelang im Koma. Als er erwacht, muss er das Essen, das Gehen und das Schreiben neu lernen — und an sein Leben vor dem Überfall hat er keinerlei Erinnerung mehr.
Um mit dem Trauma umzugehen, entwickelt er eine eigene Form der Therapie. In seinem Garten baut er ein belgisches Dorf aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs nach. Er entwirft Figuren und Puppen, die auf vertrauten Menschen aus seinem Leben beruhen, und lässt sie das Dorf bewohnen.
Mit ihnen erlebt er Abenteuer. Doch je tiefer er in die Welt seines Fantasiedorfs „Marwen“ eintaucht, desto weiter entfernt er sich von der Wirklichkeit.
Entstehungsgeschichte
Robert Zemeckis inszenierte den 2018 erschienenen Film. Steve Carell spielt die Hauptrolle, Leslie Mann, Merritt Wever und Janelle Monáe sind ebenfalls besetzt. Freigegeben ist er ab zwölf Jahren.
Hinter den Kulissen
Drama und Komödie stehen nebeneinander, und dass der Stoff auf einer wahren Begebenheit beruht, hält beide in Grenzen. Der Stoff berührt Gewalt und ihre bleibenden Folgen; die Komödie kann hier deshalb nicht über die Sache hinweggehen, sondern liegt in der Eigenwilligkeit dessen, was der Betroffene sich baut.
Die Anlage ist doppelt: eine Wirklichkeit, in der ein Mensch Grundfertigkeiten neu erlernt, und eine Puppenwelt, die von denselben Menschen bevölkert wird, nur in anderen Rollen. Beide Ebenen kommentieren einander, weil jede Figur im Dorf ein Gegenstück draußen hat.
Die Erzählung nimmt die Selbstbehandlung ernst, benennt aber zugleich ihren Preis — dass eine Zuflucht, die trägt, zugleich von der Rückkehr abhalten kann.
Einordnung & Wirkung
Bei über tausend abgegebenen Stimmen liegt die Durchschnittsbewertung bei 6,5 von 10. Der Wert liegt über der Mitte und deutet auf ein Publikum, das dem ungewöhnlichen Zugang gefolgt ist, ohne ihn geschlossen zu feiern.
Acht Jahre nach dem Erscheinen bleibt die Verbindung aus Traumaerzählung und selbstgebauter Puppenwelt eine Form, die im Drama selten anzutreffen ist.
Bilder








Besetzung & Stab
- Steve Carell als Mark Hogancamp
- Leslie Mann als Nicol
- Merritt Wever als Roberta
- Janelle Monáe als GI Julie
- Diane Kruger als Deja Thoris
- Falk Hentschel als Captain Topf / Louis
- Eiza González als Caralala
- Gwendoline Christie als Anna
- Stefanie von Pfetten als Wendy
- Leslie Zemeckis als Suzette
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Verfügbarkeit
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