Falsches Spiel mit Roger Rabbit (1988)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Robert Zemeckis |
|---|---|
| Genre | Fantasy, Animation, Komödie, Krimi |
| Laufzeit | 104 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1988-06-22 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 70.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 329.800.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (6.349 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Los Angeles 1947. Zeichentrickfiguren sind Angestellte der Filmstudios, wohnen in einem eigenen Stadtteil namens Toontown und arbeiten nach Drehplan. Der Privatdetektiv Eddie Valiant hasst sie, seit sein Bruder von einem von ihnen getötet wurde.
Er soll beweisen, dass Roger Rabbits Frau Jessica ihn betrügt. Kurz darauf ist der Eigentümer des Zeichentrickstudios tot, Roger gilt als Täter, und Richter Doom hat ein Mittel gefunden, mit dem sich Zeichentrickfiguren auflösen lassen.
Entstehungsgeschichte
Grundlage ist Gary K. Wolfs Roman von 1981; Disney erwarb die Rechte im selben Jahr. Robert Zemeckis führte Regie, Steven Spielberg produzierte über Amblin.
Die eigentliche Leistung lag im Verhandeln: Spielberg brachte Warner Bros., Fleischer Studios und weitere Rechteinhaber dazu, ihre Figuren freizugeben — erstmals treten Micky Maus und Bugs Bunny gemeinsam in einer Szene auf. Warner bestand darauf, dass beide gleich viel Text haben.
Hinter den Kulissen
Gedreht wurde überwiegend in England, wo Richard Williams mit seinem Team die Animation verantwortete.
Der Aufwand war außergewöhnlich: Jede Zeichentrickfigur musste auf die bereits gedrehten Bilder gelegt werden, samt Schatten und Lichtreflexen, damit sie im Raum zu stehen scheint. Das Budget stieg von geplanten 30 auf über 50 Millionen Dollar.
Für die Aufnahmen mussten Gegenstände, die eine Zeichentrickfigur berührt, von Technikern an Drähten bewegt werden — Bob Hoskins spielte über Wochen gegen Leerstellen und hat später berichtet, dass ihn das anhaltend beschäftigt habe.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 352 Millionen Dollar ein und war der zweiterfolgreichste des Jahres 1988. Er gewann drei Oscars sowie einen Sonderpreis für die Animationsleitung.
Seine Bedeutung reicht darüber hinaus: Er machte den Zeichentrickfilm in Hollywood wieder zu einem Geschäft, das ernst genommen wurde — die Erfolgsserie von Disney ab "Arielle" begann im Jahr darauf.
Bilder








Besetzung & Stab
- Bob Hoskins als Eddie Valiant
- Christopher Lloyd als Judge Doom
- Joanna Cassidy als Dolores
- Charles Fleischer als Roger Rabbit / Benny The Cab / Greasy / Psycho (voice)
- Kathleen Turner als Jessica Rabbit (voice) (uncredited)
- Stubby Kaye als Marvin Acme
- Alan Tilvern als R.K. Maroon
- Richard LeParmentier als Lt. Santino
- Lou Hirsch als Baby Herman (voice)
- Betsy Brantley als Jessica's Performance Model
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