Zurück in die Zukunft II (1989)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Robert Zemeckis |
|---|---|
| Genre | Abenteuer, Komödie, Science Fiction |
| Laufzeit | 108 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1989-11-22 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 40.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 332.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,8 (14.289 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Doc Brown holt Marty und Jennifer aus dem Jahr 1985 ab, weil ihre künftigen Kinder in Schwierigkeiten geraten. In der Zukunft — dem 21. Oktober 2015 — löst Marty das Problem und kauft nebenbei ein Sportalmanach mit den Ergebnissen von fünfzig Jahren, um damit zu wetten.
Doc nimmt es ihm ab, aber der alte Biff Tannen hat zugesehen. Er stiehlt Buch und Zeitmaschine und bringt es seinem jüngeren Ich von 1955. Als Marty und Doc zurückkehren, ist 1985 ein anderes: Biff ist Milliardär, Hill Valley verwahrlost, und Martys Vater ist tot. Die Reparatur führt zurück in dieselbe Woche von 1955, die der erste Film erzählt — diesmal aus dem Off, zwischen den bekannten Szenen hindurch.
Entstehungsgeschichte
Der erste Film endete mit einem Gag, nicht mit einem Versprechen: Zemeckis und Bob Gale hatten den Schluss mit der Zukunftsreise eingebaut, ohne eine Fortsetzung zu planen. Der Erfolg zwang sie dazu.
Sie entschieden sich, zwei Filme gleichzeitig zu drehen — für 1989 und 1990 —, was damals unüblich war. Crispin Glover, der Martys Vater gespielt hatte, kam nach Streit über die Gage nicht zurück; die Produktion setzte einen anderen Darsteller mit Prothesen und Archivaufnahmen ein. Glover verklagte daraufhin erfolgreich und erwirkte eine Regeländerung der Schauspielergewerkschaft zum Umgang mit dem Abbild von Darstellern.
Hinter den Kulissen
Der Mittelteil ist technisch das Aufwendigste. Michael J. Fox spielt in mehreren Szenen gleichzeitig drei Familienmitglieder, die miteinander sprechen und sich Speisen reichen. Dafür entwickelte Industrial Light & Magic eine computergesteuerte Kamera, die identische Fahrten exakt wiederholen konnte, sodass mehrere Durchgänge übereinandergelegt werden konnten — ein Verfahren, das bis dahin nur bei statischer Kamera funktionierte.
Für 1955 mussten Szenen des ersten Films aus neuen Blickwinkeln nachgedreht werden, teilweise auf denselben Kulissen. Das Schwebebrett war eine praktische Konstruktion an Drähten; Zemeckis erklärte in einem Interview scherzhaft, es existiere wirklich, was jahrelang für Nachfragen sorgte.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 330 Millionen Dollar ein und war für den Oscar in der Kategorie visuelle Effekte nominiert.
Er gilt als der komplexeste der Trilogie und wurde zunächst als zu verschachtelt kritisiert; seine Bewertung ist seither gestiegen. Der 21. Oktober 2015 wurde weltweit als Datum begangen, mit Presseartikeln, die die Vorhersagen des Films gegen die Wirklichkeit prüften — Videotelefonie und Flachbildschirme trafen zu, fliegende Autos und selbstschnürende Schuhe nicht, wobei Nike Letztere 2016 tatsächlich in kleiner Auflage baute.
Bilder








Besetzung & Stab
- Michael J. Fox als Marty McFly / Marty McFly Junior / Marlene McFly
- Christopher Lloyd als Doctor Emmett Brown
- Lea Thompson als Lorraine
- Thomas F. Wilson als Biff Tannen / Griff
- Elisabeth Shue als Jennifer
- James Tolkan als Strickland
- Jeffrey Weissman als George McFly
- Casey Siemaszko als 3-D
- Billy Zane als Match
- J.J. Cohen als Skinhead
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