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Willard

Willard (2003)

⭐ 6,1 · 2003 · Horror, Drama, Thriller
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Kurzüberblick

RegieGlen Morgan
GenreHorror, Drama, Thriller
Laufzeit100 Minuten
Erscheinungsdatum2003-03-14
AltersfreigabeFSK 12
Budget22.000.000 $
Einspielergebnis8.564.586 $
TMDB-Bewertung6,1 (382 Stimmen)

Trailer

Worum es geht

Willard Stiles, gespielt von Crispin Glover, ist ein Mann von 30 Jahren, der nicht vom Schatten seines verstorbenen Vaters loskommt. Dieser war Eigentümer der Firma Martin-Stiles Manufacturing. Hinzu kommen die seelischen Fesseln, die Willard an seine Mutter, dargestellt von Jackie Burroughs, und an das Haus binden, in dem er lebt.

In der Firma des Vaters ist Willard nur beschäftigt, weil dieser es von seinem Teilhaber Frank Martin verlangt hat. Frank, gespielt von R. Lee Ermey, lässt ihn das ständig spüren und erinnert ihn daran, welche Last es sei, einen Angestellten zu halten, der nicht arbeitet. Dann macht Willard eine seltsame Entdeckung: Zu den Ratten im Keller seines Hauses verbindet ihn eine starke Beziehung. Mit Unterstützung von Cathryn, die Laura Harring spielt und die eingestellt wurde, um die Arbeit zu erledigen, die eigentlich Willards wäre, sucht er einen Weg, Frank, dem Haus und seinem bisherigen Leben zu entkommen.

Entstehungsgeschichte

Regie führte Glen Morgan bei diesem Film aus dem Jahr 2003. Crispin Glover, R. Lee Ermey, Laura Harring und Jackie Burroughs bilden die Besetzung. Die Figurenkonstellation ist klar umrissen: ein isolierter Held, ein demütigender Vorgesetzter, eine Mutter, von der er nicht loskommt, und eine Kollegin, die ihm zur Seite steht. Mit einer Freigabe ab 12 Jahren bleibt der Film für ein jugendliches Publikum zugänglich.

Hinter den Kulissen

Horror, Drama und Thriller greifen ineinander. Das Drama erzählt von Demütigung, Einsamkeit und familiärer Abhängigkeit, der Thriller von der wachsenden Anspannung zwischen Willard und seinem Peiniger, der Horror von der unheimlichen Verbindung zu den Tieren im Keller.

Die Ratten fungieren als Spiegel der Hauptfigur: verachtet, im Verborgenen lebend und zugleich mit einer Kraft ausgestattet, die niemand erwartet. Das Haus wird zum Ort, an dem Vergangenheit und Gegenwart einander nicht loslassen. Die Anlage lebt weniger von Schockeffekten als von der Frage, wohin gestaute Kränkung führt.

Einordnung & Wirkung

Eine Durchschnittsbewertung von 6,1 von 10 zeigt ein gemischtes, leicht positives Urteil. Die Grundlage bilden einige hundert Stimmen, das Bild ist also noch nicht sehr breit abgesichert.

Seit dem Erscheinen sind 23 Jahre vergangen. Im Horrorgenre gehört der Film zu den Geschichten, in denen Tiere zum Werkzeug eines Außenseiters werden, und verlagert den Schrecken dabei stark ins Psychologische.

Bilder

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Besetzung & Stab

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Verfügbarkeit

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