Wie in einem Spiegel (1961)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ingmar Bergman |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 89 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1961-10-16 |
| Einspielergebnis | 8.939 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,8 (555 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Karin ist krank, und ihre Krankheit gilt als unheilbar. Es ist eine Erkrankung des Geistes, und sie begleitet Karin in einen Urlaub, der eigentlich Erholung sein sollte. Auf einer Ostseeinsel ist sie mit ihrem Mann Martin, ihrem Bruder Peter und ihrem Vater David zusammen, vier Menschen, die einander nahestehen und sich hier auf engem Raum begegnen.
Dann bricht die Krankheit aus. Auf der Insel gibt es kein Ausweichen, und so zwingt Karins Zustand alle Anwesenden, sich mit Wahrheiten auseinanderzusetzen, die unangenehm sind. Der Urlaub wird zu einer Prüfung der Familie, nicht nur der Kranken.
Entstehungsgeschichte
Ingmar Bergman inszenierte das Drama, das 1961 erschien. Harriet Andersson und Max von Sydow stehen im Zentrum, Gunnar Björnstrand und Lars Passgård vervollständigen die Besetzung. Es ist eine kleine Besetzung für eine kleine Gruppe: vier Namen, vier Familienmitglieder.
Hinter den Kulissen
Der Film ist ein reines Drama, und seine Motive sind vielsagend: Schizophrenie, Insel, Tochter, Autor, psychische Krankheit, Elektrokrampftherapie. Sie zeichnen das Feld deutlicher als jede Genrekombination. Die Insel ist die Bühne, auf der die Familie einander nicht ausweichen kann. Tochter und Autor benennen zwei der Figuren, und die Elektrokrampftherapie verweist auf eine Behandlung, die in der Geschichte eine Rolle spielt.
Die Anlage ist ein Kammerspiel: wenige Figuren, ein Ort, ein Ausbruch, der alles verändert. Das Drama entsteht nicht durch äußere Ereignisse, sondern durch die Reaktionen der Angehörigen. Bei einem Stoff um psychische Krankheit ist die Nüchternheit selbst schon ein Hinweis auf den Ton: keine Sensation, sondern die Beobachtung einer Familie unter Druck.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,8 von 10 gehört der Film zu den hoch bewerteten Titeln, und die einigen hundert Stimmen belegen, dass er 65 Jahre nach 1961 weiterhin gesehen wird. Innerhalb des Dramas steht er für die Form, in der Krankheit nicht als Schicksal eines Einzelnen, sondern als Prüfung aller Beteiligten erzählt wird. Wer sich auf ein Familienporträt ohne Ausweichmöglichkeit einlässt, findet hier ein frühes und konzentriertes Beispiel.
Bilder








Besetzung & Stab
- Harriet Andersson als Karin
- Gunnar Björnstrand als David
- Max von Sydow als Martin
- Lars Passgård als Minus
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Verfügbarkeit
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