What's Up, Tiger Lily? (1966)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Woody Allen |
|---|---|
| Genre | Action, Komödie |
| Laufzeit | 87 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1966-11-02 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 400.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,4 (218 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Zentrum steht ein Agentenplot, der eigentlich um ein Rezept für Eiersalat kreist – ein Gegenstand, um den mit vollem Ernst gekämpft, geschossen und intrigiert wird. Immer wieder unterbricht Woody Allen selbst die Handlung, im Gespräch mit einem angeblichen ausführenden Produzenten, und kommentiert das Geschehen von außen. Als sein Gegenüber ihn während einer besonders spannungsgeladenen Szene bittet, die reichlich verworrene Story doch kurz zu erklären, antwortet Allen nur mit einem knappen „Nein!“. Diese Rahmenhandlung macht deutlich, dass es hier weniger um die Auflösung einer Verschwörung geht als um den Umgang mit einem bereits bestehenden Material.
Entstehungsgeschichte
Der Film stammt aus dem Jahr 1966, Regie führte Woody Allen. In den Hauptrollen sind Tatsuya Mihashi, Akiko Wakabayashi, Mie Hama und Tadao Nakamaru zu sehen. Die Altersfreigabe liegt bei 6 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Action und Komödie zeigt sich hier in einer besonderen Form: Ein bestehender Agentenfilm mit japanischer Besetzung wird durch neue Kommentarebenen begleitet, die das actionreiche Geschehen ironisch brechen. Dass ausgerechnet ein Eiersalat-Rezept zum Objekt der Begierde erklärt wird, verweist auf eine bewusst absurde Verschiebung der Genrekonventionen – Spionagefilm-Klischees werden durch die Belanglosigkeit des eigentlichen „MacGuffins“ ad absurdum geführt. Die wiederkehrenden Auftritte Allens als Kommentator innerhalb der eigenen Erzählung schaffen eine zweite, metafiktionale Ebene, die die Handlung selbst offen als Konstrukt ausstellt, statt sie geschlossen aufzulösen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,4 von 10 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus ein klares Urteil ableiten ließe. Seit der Entstehung 1966 sind inzwischen fast sechs Jahrzehnte vergangen, was den Titel deutlich in die frühe Phase von Allens Schaffen einordnet. Innerhalb der Schnittmenge aus Action und Komödie nimmt der Film durch seine ungewöhnliche Konstruktion – bestehendes Filmmaterial plus neuer Kommentarspur – eine Sonderstellung ein, die sich von klassischeren Vertretern beider Genres deutlich unterscheidet.
Bilder


Besetzung & Stab
- Tatsuya Mihashi als Phil Moscowitz
- Akiko Wakabayashi als Suki Yaki
- Mie Hama als Teri Yaki
- Tadao Nakamaru als Shepherd Wong
- Susumu Kurobe als Wing Fat
- Woody Allen als Self / Dub Voice (voice) / Projectionist
- China Lee als Dancer in Credits
- John Sebastian als Self
- Zal Yanovsky als Self (Lead Guitarist)
- Steve Boone als Self (Bassist)
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Verfügbarkeit
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