Wer weiss, wohin? (2011)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Nadine Labaki |
|---|---|
| Genre | Drama, Komödie |
| Laufzeit | 98 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2011-09-14 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 6.700.000 $ |
| Einspielergebnis | 21.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (223 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In einem abgelegenen, staubigen Dorf im Libanon leben Christen und Muslime seit Generationen Seite an Seite, und ebenso lange schwelen zwischen ihnen Konflikte, die sich vor allem an den Männern des Ortes entzünden. Worum es dabei eigentlich geht, weiß irgendwann kaum noch jemand. Die Frauen des Dorfes haben genug von dem sinnlosen Streit und beschließen, gegenzusteuern. Mit Witz, List und ungewöhnlichen Mitteln versuchen sie, ihre Männer von der nächsten Eskalation abzuhalten. Ein einzelner Fernseher, eine Gruppe ukrainischer Table-Dance-Tänzerinnen und selbstgebackene Kekse mit besonderer Zutat werden dabei zu Werkzeugen einer Verschwörung, die immer größere Ausmaße annimmt.
Entstehungsgeschichte
Der Film stammt aus dem Jahr 2011 und wurde von Nadine Labaki inszeniert, die auch selbst vor der Kamera steht. Zur Besetzung gehören außerdem Claude Msawbaa, Leyla Hakim und Yvonne Maalouf. Die Freigabe liegt bei 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Komödie erlaubt es, einen ernsten Konflikt mit leichter Hand zu erzählen, ohne ihn zu verharmlosen. Dass die Geschichte konsequent aus der Perspektive der Frauen entwickelt wird, verschiebt den Blick weg von den eigentlichen Streithähnen hin zu jenen, die die Folgen der Auseinandersetzungen tragen. Die Mittel, die sie einsetzen, reichen vom Alltäglichen bis zum Absurden und geben der Erzählung einen Ton, der zwischen Situationskomik und ernstem Anliegen wechselt. Dass die Besetzung überwiegend aus Frauen besteht, unterstreicht diese Ausrichtung zusätzlich.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,4 bei einer noch überschaubaren Zahl an abgegebenen Stimmen zeichnet sich ein positives, aber zahlenmäßig begrenztes Meinungsbild ab. Seit der Veröffentlichung sind inzwischen mehr als ein Jahrzehnt vergangen, was den Film in eine Reihe von Werken stellt, die religiöse und gesellschaftliche Spannungen über eine ungewöhnliche, humorvolle Erzählperspektive verhandeln, statt sie rein dramatisch aufzulösen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Claude Msawbaa als Takla
- Leyla Hakim als Afaf
- Nadine Labaki als Amale
- Yvonne Maalouf als Yvonne
- Antoinette Noufaily als Saydeh
- Julian Farhat als Rabih
- Ali Haidar
- Kevin Abboud
- Petra Saghbini
- Mostafa Al Sakka
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Verfügbarkeit
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