Capernaum - Stadt der Hoffnung (2018)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Nadine Labaki |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 126 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2018-09-20 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 4.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 64.978.931 $ |
| TMDB-Bewertung | 8,2 (2.035 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Zain ist zwölf Jahre alt und nicht auf den Mund gefallen. Statt wie andere Kinder zur Schule zu gehen, muss er als Sohn einer kinderreichen Familie aus ärmsten Verhältnissen in Beirut täglich Geld nach Hause bringen. Als seine Eltern die jüngere Schwester Sahar an ihren Vermieter verkaufen, hat er endgültig genug und läuft fort. In einem Freizeitpark trifft er auf die Äthiopierin Rahil, die dort illegal als Putzkraft arbeitet, und bietet sich als Babysitter für ihren einjährigen Sohn an. Einige Wochen und viele ebenso dramatische wie unvergessliche Erlebnisse später fasst Zain einen Entschluss: Er will seine Eltern vor Gericht verklagen.
Entstehungsgeschichte
Die Regie übernahm Nadine Labaki, herausgekommen ist der Film 2018. Genannt werden Zain Al Rafeea, Yordanos Shifera, Boluwatife Treasure Bankole und Kawsar Al Haddad. Gesehen werden darf der Film ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Der Film ist allein als Drama angelegt, und diese Beschränkung ist aussagekräftig. Es gibt keinen Thriller-Anteil, der die Armut in Spannung übersetzen würde, und keine Komödie, die sie abfedert. Die Anlage der Geschichte arbeitet stattdessen mit einer Rahmung: Am Ende der Ereignisse steht ein Gerichtsverfahren, das der Junge selbst betreibt. Damit bekommt der Stoff eine Instanz, vor der das Erlebte verhandelt wird, ohne dass eine Erzählerstimme es bewerten müsste. Auffällig ist außerdem, dass die Besetzung von Namen bestimmt wird, die keine Prominenz mitbringen — eine Zusammensetzung, die zum Schauplatz passt und die Aufmerksamkeit bei den Figuren belässt. Die Freigabe ab 12 Jahren zeigt an, dass die Härte in den Umständen liegt und nicht in ihrer Ausstellung.
Einordnung & Wirkung
Mit 8,1 von 10 aus mehreren tausend abgegebenen Stimmen liegt die Bewertung deutlich im oberen Bereich. Bei einer überschaubaren Stimmenzahl steht dahinter eher ein Publikum, das den Film gezielt gesucht hat, als breite Zufallsstreuung. 8 Jahre nach dem Erscheinen steht er im Feld der Sozialdramen, die aus der Perspektive eines Kindes erzählen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Zain Al Rafeea als Zain
- Yordanos Shifera als Rahil
- Boluwatife Treasure Bankole als Yonas
- Kawsar Al Haddad als Souad
- Fadi Kamel Yousef als Selim
- Cedra Izzam als Sahar
- Alaa Chouchnieh als Aspro
- Elias Khoury als The Judge
- Nadine Labaki als Nadine
- Nour el Husseini als Assaad
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Verfügbarkeit
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