Warfare (2025)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ray Mendoza |
|---|---|
| Genre | Kriegsfilm, Action |
| Laufzeit | 95 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2025-04-09 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 20.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 34.902.602 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (1.613 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
19. November 2006, Irak, nach der Schlacht von Ramadi. Ein Zug der Navy SEALs, Alpha One, bezieht ein zweistöckiges Haus und koordiniert von dort Luftunterstützung.
Dann gerät die Einheit unter schweren Beschuss. Ein Granatwerfer verletzt den Scharfschützen Elliott Miller schwer. Bei der Evakuierung explodiert ein Sprengsatz, weitere Soldaten werden verwundet.
Der Film erzählt das in Echtzeit.
Entstehungsgeschichte
Der Film beruht auf den Erfahrungen von Ray Mendoza, der als Navy SEAL im Irakkrieg diente. Das Drehbuch entstand aus den Aussagen der Angehörigen des Zuges.
Mendoza schrieb und inszenierte den Film gemeinsam mit Alex Garland, der die Regie unterstützend begleitete. Produziert wurde er von DNA Films.
D'Pharaoh Woon-A-Tai spielt Ray Mendoza, Will Poulter den Leutnant Erik, Cosmo Jarvis den Elliott Miller, Kit Connor den Tommy, Taylor John Smith den Frank, Joseph Quinn den Sam und Michael Gandolfini den Lt. MacDonald. Zum zweiten Zug gehören Charles Melton als Jake, Finn Bennett als John, Noah Centineo als Brian Zawi und Henry Zaga als Aaron.
Die Kamera führte David J. Thompson, den Schnitt Fin Oates. Gedreht wurde in den Bovingdon Airfield Studios in Großbritannien; das Budget betrug 20 Millionen Dollar.
Der Film ist Elliott Miller gewidmet, der bei diesem Einsatz ein Bein und die Fähigkeit zu sprechen verlor.
Hinter den Kulissen
Die Echtzeiterzählung ist die Entscheidung, aus der alles folgt. Es gibt keine Rückblenden, keine Vorgeschichte, keine Heimatfront — nur die Dauer des Einsatzes selbst.
Die Grundlage sind ausschließlich Aussagen der Beteiligten. Was niemand erinnert, steht nicht im Film.
Dass ein Veteran des Einsatzes selbst Regie führt und ein anderer Beteiligter von einem Schauspieler dargestellt wird, während er noch lebt, ist ein außergewöhnlicher Umstand — und die Widmung an Elliott Miller macht deutlich, worauf der Film zielt.
Nicht alle sahen das unkritisch. Eine Besprechung bei Deadline warnte vor Elementen von Militärpropaganda.
Dieser Einwand gehört zur Bilanz. Ein Film, der ausschließlich auf den Aussagen einer Einheit beruht, zeigt den Einsatz aus deren Blickwinkel — das ist seine Stärke und zugleich seine Grenze.
Einordnung & Wirkung
Bei 20 Millionen Dollar Herstellungskosten spielte der Film weltweit 34,9 Millionen ein — 26 Millionen in den Vereinigten Staaten und Kanada, 8,9 Millionen anderswo.
Rotten Tomatoes weist 92 Prozent bei einem Schnitt von 7,9 von 10 aus, Metacritic 78 von 100.
Caryn James nannte den Film bei der BBC ein technisches Meisterwerk, entstanden aus Garlands Virtuosität und Mendozas eigener Erfahrung. Wendy Ide verglich ihn im Guardian mit „Der Soldat James Ryan" und „Komm und sieh".
Ausgezeichnet wurde er beim Taormina Film Festival für die beste Regie sowie bei den British Independent Film Awards für Schnitt, Ton und das Ensemble; hinzu kamen Nominierungen bei den Critics' Choice Awards und den BAFTAs.
Bilder








Besetzung & Stab
- D'Pharaoh Woon-A-Tai als Ray
- Will Poulter als Erik
- Cosmo Jarvis als Elliott
- Kit Connor als Tommy
- Finn Bennett als John
- Taylor John Smith als Frank
- Michael Gandolfini als Lt. MacDonald
- Adain Bradley als Sgt Laerrus
- Noah Centineo als Brian
- Evan Holtzman als Brock
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Verfügbarkeit
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