Walking Tall - Auf eigene Faust (2004)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Kevin Bray |
|---|---|
| Genre | Abenteuer, Drama, Action, Thriller |
| Laufzeit | 86 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2004-04-02 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 46.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 57.223.888 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (1.719 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein ehemaliger Elitesoldat kehrt in seine Heimatstadt zurück. Er findet sie verändert vor: Ein Casino kontrolliert den Ort, und die Verhältnisse sind korrupt.
Nach einem Überfall und der Vergiftung seines Neffen geht er gewaltsam gegen die Verantwortlichen vor. Vor Gericht macht er ein Angebot: Er will als Sheriff kandidieren.
Entstehungsgeschichte
Der Film beruht auf der wahren Geschichte des amerikanischen Polizisten Buford Pusser, der von 1964 bis 1970 als Sheriff in Tennessee tätig war.
Regie führte Kevin Bray. Das Drehbuch schrieben David Klass, Channing Gibson, David Levien und Brian Koppelman.
Dwayne Johnson spielt Christian Vaughn, Johnny Knoxville den Ray Templeton, Neal McDonough den Jay Hamilton und Kristen Wilson die Michelle Vaughn.
Produziert wurde der Film von Ashok Amritraj, Jim Burke, Lucas Foster, David Hoberman und Paul Schiff. Die Kamera führte Glen MacPherson, den Schnitt besorgten George Bowers und Robert Ivison, die Musik stammt von Graeme Revell.
Gedreht wurde in einer Kleinstadt im Kitsap County, Washington. Der Film dauert 82 Minuten und ist ab 16 Jahren freigegeben, in Österreich ab 14.
Hinter den Kulissen
82 Minuten sind für einen Actionfilm knapp bemessen. Die Kürze ist Programm: Der Film verzichtet auf Nebenhandlungen und führt seine Figur auf direktem Weg von der Rückkehr zur Selbstjustiz und von dort ins Amt.
Genau darin liegt seine heikle Stelle. Die Handlung rechtfertigt gewaltsames Vorgehen nachträglich durch ein Wahlamt — wer zuerst zuschlägt und danach Sheriff wird, hat sich die Legitimation im Nachhinein besorgt. Das Lexikon des internationalen Films benennt das ausdrücklich.
Die reale Vorlage verschiebt die Frage zusätzlich. Buford Pusser war tatsächlich Sheriff in Tennessee; der Film verlegt den Stoff nach Washington und in die Gegenwart. Was als wahre Geschichte eingeführt wird, ist damit im Wesentlichen ein Ausgangspunkt, kein Bericht.
Einordnung & Wirkung
Das Lexikon des internationalen Films urteilte, es handle sich um einen soliden, aber gesichtslos inszenierten Actionfilm, der gewalttätiges Vorgehen gegen Verbrecher propagiere.
Dieses Urteil trennt Handwerk und Haltung — und der zweite Teil wiegt schwerer. Ein Film, dessen Held Recht durch Gewalt herstellt und dafür belohnt wird, macht eine Aussage, unabhängig davon, wie gut die Kampfszenen gebaut sind.
Die Besetzung ordnet den Film zusätzlich ein. Dwayne Johnson in der Hauptrolle und Johnny Knoxville als Begleiter verweisen auf ein Publikum, das aus Wrestling und Stuntkomik kommt — der Film setzt auf körperliche Präsenz statt auf Ermittlungsarbeit.
Bemerkenswert bleibt der Abstand zur Vorlage. Der reale Buford Pusser amtierte sechs Jahre lang; der Film erzählt in 82 Minuten die Vorgeschichte eines Amtsantritts.
Bilder








Besetzung & Stab
- Dwayne Johnson als Chris Vaughn
- Johnny Knoxville als Ray Templeton
- Neal McDonough als Jay Hamilton
- Kristen Wilson als Michelle Vaughn
- Ashley Scott als Deni
- Khleo Thomas als Pete Vaughn
- John Beasley als Chris Vaughn Sr.
- Barbara Tarbuck als Connie Vaughn
- Michael Bowen als Sheriff Stan Watkins
- Kevin Durand als Booth
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Verfügbarkeit
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