Waking Life (2001)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Richard Linklater |
|---|---|
| Genre | Animation, Drama, Fantasy |
| Laufzeit | 99 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2001-10-19 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 2.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 3.176.880 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (984 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein junger Mann reist durch seine eigenen Träume. Das klingt nach einem Rahmen, ist aber die ganze Konstruktion: Waking Life folgt ihm durch eine Welt der Weisheiten des 20. Jahrhunderts, hinein in die Sphäre von Sein und Geist.
In surrealen Traum- und Wachsequenzen begegnet er Freunden, Fremden und bekannten Gesichtern — unter ihnen Julie Delpy, Ethan Hawke, der Regisseur Steven Soderbergh und Richard Linklater selbst. Sie philosophieren über den Sinn des Lebens, über menschliche Existenz, Reinkarnation, Wahrnehmung und darüber, was Realität überhaupt ist. Den Protagonisten plagt dabei eine wachsende Erkenntnis: Er ist in seinen Träumen gefangen und schafft es aus unerfindlichen Gründen nicht, aufzuwachen.
Entstehungsgeschichte
Richard Linklater verantwortet die Regie, veröffentlicht wurde die Arbeit 2001. In der Besetzung stehen Ethan Hawke, Julie Delpy, Wiley Wiggins und Bill Wise. Die Freigabe ab 12 Jahren deutet an, worin die Anforderung liegt: nicht in drastischen Bildern, sondern in der Dichte der Gedankengänge.
Hinter den Kulissen
Die Genrezuordnung nennt Animation, Drama und Fantasy zugleich. Für einen im Kern gesprächsbasierten Film ist Animation eine folgenreiche Wahl, denn sie erlaubt, dass Räume und Körper sich verhalten wie im Traum: instabil, jederzeit veränderlich, ohne dass ein Bruch erklärt werden müsste. Was in einer realistischen Form als Effekt auffiele, ist hier Grundzustand.
Auffällig ist die Erzählform. Statt einer fortlaufenden Handlung reiht der Film Begegnungen aneinander; der Zusammenhang entsteht über das Thema, nicht über Ursache und Wirkung. Dass mehrere Beteiligte in eigener Sache auftreten, verwischt zusätzlich die Grenze zwischen Figur und Person.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung liegt bei 7,5 von 10, ermittelt aus einigen hundert Stimmen. Das ist ein deutlich überdurchschnittlicher Wert, wie ihn eher Titel erreichen, die ein Publikum gezielt suchen, als solche, die breit gesehen werden.
Fünfundzwanzig Jahre nach dem Erscheinen bleibt die Machart ungewöhnlich: ein Animationsfilm, dessen Antrieb das Gespräch ist.
Bilder








Besetzung & Stab
- Ethan Hawke als Jesse
- Julie Delpy als Celine
- Wiley Wiggins als Main Character
- Bill Wise als Boat Car Guy
- Alex E. Jones als Man in Car with P.A.
- Steven Soderbergh als Interviewed on Television
- Ken Webster als Bartender
- Charles Gunning als Angry Man in Jail
- Lorelei Linklater als Young Girl Playing Paper Game
- Trevor Jack Brooks als Young Boy Playing Paper Game
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Verfügbarkeit
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