Wahl der Waffen (1981)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Alain Corneau |
|---|---|
| Genre | Krimi, Thriller, Drama |
| Laufzeit | 135 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1981-08-19 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (116 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Mann, der sich vom Verbrechen losgesagt hat und heute ein geordnetes Leben führt, wird gegen seinen Willen wieder in eine Welt hineingezogen, die er hinter sich glaubte. Ein entflohener Sträfling taucht auf und sucht bei ihm Zuflucht, und mit diesem Auftauchen beginnt eine Kette von Ereignissen, die sich nicht mehr aufhalten lässt. Am Ende steht der Tod der Frau des einstigen Gangsters, und der Verbrecher, der alles ins Rollen gebracht hat, überlebt die Geschehnisse ebenfalls nicht. Der Ehemann bleibt zurück, hin- und hergerissen zwischen dem Wunsch nach Vergeltung und einer Art Solidarität mit dem Gejagten. Wie er sich entscheidet, bildet den Kern der Geschichte.
Entstehungsgeschichte
„Wahl der Waffen“ entstand 1981 unter der Regie von Alain Corneau. In den Hauptrollen sind Yves Montand, Gérard Depardieu, Catherine Deneuve und Michel Galabru zu sehen. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Krimi, Thriller und Drama deutet auf eine Erzählung hin, die weniger auf äußere Spannung setzt als auf die innere Zerrissenheit ihrer Figuren. Dass ein ehemaliger Krimineller ins Zentrum rückt, der sich ein bürgerliches Leben aufgebaut hat, verschiebt den Blick weg vom klassischen Gangsterfilm hin zu einer Studie über die Frage, ob eine Vergangenheit sich je vollständig abstreifen lässt. Die Besetzung mit vier namhaften Darstellern legt nahe, dass die Geschichte auf das Zusammenspiel weniger, aber gewichtiger Figuren setzt statt auf ein breites Ensemble. Der Verzicht auf Rache am Ende, statt einer erwartbaren Vergeltungshandlung, gibt dem Stoff eine moralische Dimension, die über reine Genrekonventionen hinausgeht.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,6 aus einer eher schmalen Zahl abgegebener Stimmen lässt sich der Film als solide, aber nicht überwältigend aufgenommenes Werk seines Genres beschreiben. Seit seiner Entstehung 1981 sind mittlerweile mehr als vier Jahrzehnte vergangen, was den Titel deutlich in die Filmgeschichte der frühen achtziger Jahre einordnet. Für Zuschauer, die sich für psychologisch grundierte Kriminalfilme aus dieser Zeit interessieren, bietet er eine Geschichte, die weniger auf Action als auf die Konsequenzen menschlicher Entscheidungen setzt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Yves Montand als Noel Durieux
- Gérard Depardieu als Mickey
- Catherine Deneuve als Nicole Durieux
- Michel Galabru als Commissioner Bonnardot
- Gérard Lanvin als Inspector Sarlat
- Jean-Claude Dauphin als Ricky
- Jean Rougerie als Raymond Constantini
- Christian Marquand als Jean
- Etienne Chicot als Roland Davout
- Richard Anconina als Dany
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Verfügbarkeit
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