W. - Ein missverstandenes Leben (2008)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Oliver Stone |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie |
| Laufzeit | 131 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2008-10-17 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 25.100.000 $ |
| Einspielergebnis | 29.506.464 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (714 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In seiner Studienzeit kann sich George Walker Bush nicht recht entscheiden, was ihn mehr interessiert: die Frauen oder eine Menge Alkohol. Für seinen Vater George, der politisch hoch hinaus will, ist beides inakzeptabel, und er verhehlt seine maßlose Enttäuschung über den Lebenswandel des Sohnes nicht.
Erst als W. die bildhübsche Laura kennenlernt, reißt er sich am Riemen und schlägt einen Lebensweg ein, der aus dem bisherigen Muster herausführt. Diese Wende gibt die Blickrichtung des Films vor: Er interessiert sich für die Person und für das Verhältnis zum Vater, nicht für eine Aufzählung von Stationen.
Entstehungsgeschichte
Oliver Stone führte Regie bei dem 2008 erschienenen Film. Josh Brolin steht an der Spitze der Besetzung, zu der außerdem Colin Hanks, Toby Jones und Dennis Boutsikaris gehören. Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Zuordnung zu Drama und Historie ist knapp, aber aufschlussreich. Das Historische verweist auf einen Stoff mit realem Hintergrund, das Drama darauf, dass die Erzählung nicht bei Ereignissen bleibt, sondern nach Motiven fragt.
Die Anlage ist um einen Vater-Sohn-Konflikt gebaut. Ein Sohn enttäuscht die Erwartungen, ein Vater lässt ihn das spüren, und die Frage, ob und wie diese Rechnung je beglichen wird, trägt den Aufbau. Der deutsche Zusatz im Titel legt die Perspektive offen, die der Film wählt, und macht kenntlich, dass es sich um eine Deutung handelt und nicht um eine Chronik. Bei einem Stoff über eine reale Person bleibt das eine Setzung, die man mitlesen muss.
Einordnung & Wirkung
Die Bewertung von 6,1 von 10 auf einer Basis im dreistelligen Bereich liegt im unteren Mittelfeld, was bei politisch aufgeladenen Stoffen wenig überrascht. 18 Jahre nach dem Erscheinen ist der Film ein Beispiel für das Porträt aus zeitlicher Nähe, das auf den Abstand verzichtet, den historische Stoffe sonst mitbringen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Josh Brolin als George W. Bush
- Colin Hanks als Speechwriter #1
- Toby Jones als Karl Rove
- Dennis Boutsikaris als Paul Wolfowitz
- Jeffrey Wright als Colin Powell
- Thandiwe Newton als Condoleezza Rice
- Scott Glenn als Donald Rumsfeld
- Richard Dreyfuss als Dick Cheney
- Bruce McGill als George Tenet
- Wes Chatham als Fraternity Enforcer
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Verfügbarkeit
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