Volcano - Heisser als die Hölle (1997)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Mick Jackson |
|---|---|
| Genre | Science Fiction, Action, Drama, Thriller |
| Laufzeit | 104 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1997-04-25 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 90.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 122.823.468 $ |
| TMDB-Bewertung | 6 (1.759 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Unter Los Angeles entsteht ein Vulkan — an den La Brea Tar Pits, mitten in der Stadt.
Der Katastrophenschutzmanager Mike Roark und die Geophysikerin Amy Barnes versuchen, die Lavaströme zu lenken, statt sie aufzuhalten. Sie errichten Betonsperren und sprengen ein Gebäude, um die Lava zum Meer umzuleiten.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Mick Jackson. Das Drehbuch schrieben Jerome Armstrong und Billy Ray, die Geschichte stammt von Armstrong.
Tommy Lee Jones spielt Michael „Mike" Roark, Anne Heche die Geophysikerin Amy Barnes, Gaby Hoffmann die Tochter Kelly Roark, Don Cheadle den Emmit Reese, Keith David den Polizeileutnant Edward „Ed" Fox, John Carroll Lynch den Stan Olber und Michael Rispoli den Gator Harris.
Produziert wurde der Film von Neal H. Moritz und Andrew Z. Davis für Fox 2000 Pictures, The Donners' Company und Original Film; den Verleih übernahm 20th Century Fox. Die Kamera führte Theo van de Sande, den Schnitt besorgten Don Brochu und Michael Tronick, die Musik stammt von Alan Silvestri, gespielt von der Hollywood Studio Symphony; das Soundtrack-Album erschien am 22. April 1997 bei Varèse Sarabande.
Gedreht wurde in Los Angeles — im MacArthur Park, am Cedars-Sinai Medical Center und an den La Brea Tar Pits. In Torrance, Kalifornien, entstand außerdem ein Nachbau des Wilshire Boulevard im Maßstab von 80 Prozent. Das Budget betrug 90 Millionen Dollar.
Hinter den Kulissen
Der Nachbau in Torrance ist die aufschlussreichste Produktionsentscheidung. Eine Straße wird zu vier Fünfteln ihrer Größe neu errichtet, damit man sie zerstören kann — ein Aufwand, der sich nur in einem Film rechnet, dessen Zentrum die Zerstörung selbst ist.
Bemerkenswert ist die Wahl des Ortes. Die La Brea Tar Pits sind eine reale Fundstätte mitten in Los Angeles; der Film nimmt eine Besonderheit der Stadt und dreht sie ins Bedrohliche. Die Katastrophe kommt nicht von außen, sondern aus dem Untergrund, auf dem die Stadt ohnehin steht.
Auch die Lösung ist ungewöhnlich. Statt die Lava zu stoppen, wird sie umgeleitet — die Handlung besteht aus Bauarbeiten unter Zeitdruck. Das gibt dem Film ein technisches statt eines heldenhaften Zentrum.
Einordnung & Wirkung
Bei 90 Millionen Dollar Herstellungskosten spielte der Film weltweit 122,8 Millionen ein, davon 49,3 Millionen in den USA und Kanada und 73,5 Millionen international.
Die Kritik urteilte gemischt. Rotten Tomatoes weist 49 Prozent aus (Schnitt 5,10 von 10), Metacritic 55 von 100.
Roger Ebert nannte ihn einen überraschend billig wirkenden Katastrophenfilm und hielt die Darstellung der Lava für nicht überzeugend. Janet Maslin lobte das schnelle Tempo, kritisierte aber vertraute Genre-Klischees. Kenneth Turan schrieb, die Lava wirke wie eine böswillige Flut geschmolzener Butter.
Alle drei Einwände treffen denselben Punkt: die Glaubwürdigkeit des zentralen Effekts. Bei einem Film, der 90 Millionen Dollar kostete und dessen Bedrohung vollständig aus einem Material besteht, ist das der empfindlichste Ort.
Bilder








Besetzung & Stab
- Tommy Lee Jones als Mike Roark
- Anne Heche als Dr. Amy Barnes
- Gaby Hoffmann als Kelly Roark
- Don Cheadle als Emmit Reese
- Jacqueline Kim als Dr. Jaye Calder
- Keith David als Lt. Ed Fox
- John Corbett als Norman Calder
- Michael Rispoli als Gator Harris
- John Carroll Lynch als Stan Olber
- Marcello Thedford als Kevin
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