Vincent, François, Paul und die Anderen (1974)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Claude Sautet |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 113 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1974-10-23 |
| TMDB-Bewertung | 7 (163 Stimmen) |
Worum es geht
Vincent, François und Paul kennen sich seit Jahren, ihre Familien sind über Freundschaften und Alltag miteinander verwoben. Nun geraten alle drei zur gleichen Zeit ins Straucheln: Der eine kämpft mit geschäftlichen Sorgen, der andere mit seiner Ehe, der dritte mit sich selbst. Um sie herum bewegt sich ein jüngerer Mann, der die Krisen der Älteren aus einiger Distanz miterlebt. Der Film verfolgt, wie sich diese Schicksale im Kreis der Freunde berühren, verschränken und gegenseitig spiegeln, ohne dass eine der Figuren im Zentrum steht.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1974 unter der Regie von Claude Sautet. Die Hauptrollen übernehmen Yves Montand, Michel Piccoli und Serge Reggiani, an ihrer Seite steht Gérard Depardieu. Eingeordnet ist der Titel als Drama.
Hinter den Kulissen
Dass gleich drei männliche Hauptfiguren im Zentrum stehen, macht den Film zu einem Ensemblestück statt zu einer klassischen Einzelbiografie: Die Krisen der drei Männer laufen parallel und beleuchten sich gegenseitig, wodurch aus individuellen Problemen ein Gesamtbild eines sozialen Milieus entsteht. Die Ansiedlung im Kleinbürgermilieu und die alltäglichen Konfliktfelder – Beruf, Ehe, das eigene Älterwerden – verweisen auf eine erzählerische Haltung, die nicht auf große dramatische Zuspitzung setzt, sondern auf die feine Beobachtung von Beziehungen. Die Beteiligung eines deutlich jüngeren Darstellers neben den drei etablierten Hauptfiguren setzt zudem einen Generationenkontrast innerhalb des Freundeskreises, der die Fragen nach Lebensmitte und Zukunft zusätzlich rahmt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,0 bei einer eher schmalen Stimmenbasis lässt sich der Titel als solide, aber nicht breit diskutierte Arbeit innerhalb des Dramengenres beschreiben. Seit dem Erscheinungsjahr 1974 sind mittlerweile mehr als fünfzig Jahre vergangen, was den Film als Zeitzeugnis eines bestimmten gesellschaftlichen Milieus und einer bestimmten Erzählweise des französischen Kinos jener Dekade lesbar macht. Innerhalb des Dramas positioniert er sich weniger über zugespitzte Konflikte als über die leise, vielschichtige Beobachtung mehrerer parallel geführter Lebenswege.
Bilder








Besetzung & Stab
- Yves Montand als Vincent, entrepreneur
- Michel Piccoli als François, médecin
- Serge Reggiani als Paul, écrivain, journaliste
- Gérard Depardieu als Jean Lavallée, ami de Vincent
- Umberto Orsini als Jacques
- Stéphane Audran als Catherine, l'ex-femme de Vincent
- Antonella Lualdi als Julia, la femme de Paul
- Marie Dubois als Lucie, la femme de François
- Catherine Allégret als Colette, la petite amie de Jean
- Ludmila Mikaël als Marie, la jeune petite amie de Vincent
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Verfügbarkeit
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