Claude Sautet
Werdegang
Claude Sautet wurde am 23. Februar 1924 in Montrouge geboren und starb am 22. Juli 2000 in Paris. Bevor er sich dem Film zuwandte, studierte er Malerei und Bildhauerei, ging dann an eine Filmhochschule in Paris und arbeitete zeitweise als Fernsehproduzent. Sein erster Film „Bonjour Sourire“ entstand 1956. Internationale Aufmerksamkeit erlangte er 1970 mit „Die Dinge des Lebens“, für den er wie für seine späteren Werke auch das Drehbuch schrieb. Mit Romy Schneider verbindet ihn eine mehrfache Zusammenarbeit über verschiedene Filme hinweg, unter anderem in „César und Rosalie“ und „Eine einfache Geschichte“. Für „Ein Herz im Winter“ und „Nelly und Herr Arnaud“ mit Emmanuelle Béart erhielt er später den César für die beste Regie beziehungsweise wurde erneut damit ausgezeichnet. Sautet schrieb daneben auch Drehbücher für andere Regisseure. Nach seinem Tod wurden elf seiner Spielfilme in ihren finalen Fassungen von Canal Plus ausgestrahlt.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind sieben Titel von Claude Sautet als Regisseur verzeichnet, ausschließlich Kinofilme, keine Serien. Sie decken einen Zeitraum von 1960 bis 1995 ab, also 35 Jahre seines Schaffens, beginnend 36 Jahre nach seiner Geburt und bis 71 Jahre danach reichend. Die Titel sind „Der Panther wird gehetzt“ (1960), „Die Dinge des Lebens“ (1970), „Das Mädchen und der Kommissar“ (1971), „César und Rosalie“ (1972), „Vincent, François, Paul und die Anderen“ (1974), „Ein Herz im Winter“ (1992) und „Nelly & Monsieur Arnaud“ (1995). Genretechnisch überwiegen Drama und Liebesfilm, ergänzt um Krimi-Elemente, was auf einen gesellschaftlich-zwischenmenschlichen Fokus seiner Arbeiten schließen lässt.
Einordnung
Die sieben Titel bewegen sich in unserer Bewertung eng beieinander zwischen 7,0 und 7,3 von 10, im Schnitt bei 7,1. Es zeigt sich damit eine sehr gleichmäßige Bewertung über die gesamte Spanne von 35 Jahren hinweg, ohne deutliche Ausschläge nach oben oder unten zwischen dem ältesten Titel aus 1960 und dem jüngsten aus 1995.