Verblendung (2009)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Niels Arden Oplev |
|---|---|
| Genre | Drama, Thriller, Krimi, Mystery |
| Laufzeit | 152 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2009-02-27 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 13.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 109.421.911 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (3.321 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Harriet Vanger verschwindet während eines Familientreffens spurlos. Jahrzehnte vergehen, ohne dass geklärt wird, was geschehen ist. Henrik Vanger, inzwischen 82 Jahre alt, will die Frage nicht ungeklärt zurücklassen und wendet sich an den Enthüllungsjournalisten Mikael Blomkvist. Unterstützung erhält dieser von unerwarteter Seite: der Hackerin Lisbeth Salander, ebenso begabt wie kompromisslos. Gemeinsam stoßen sie auf erste Spuren und dringen immer tiefer in die Geschichte der einflussreichen Industriellenfamilie Vanger vor. Was sie dort finden, ist grausam – und reicht weit über den einen Vermisstenfall hinaus.
Entstehungsgeschichte
Niels Arden Oplev inszenierte die 2009 erschienene Verfilmung, die international als „The Girl with the Dragon Tattoo“ bekannt ist. Michael Nyqvist und Noomi Rapace spielen das ungleiche Ermittlerpaar, Lena Endre und Sven-Bertil Taube ergänzen die Besetzung. Erst ab 16 Jahren ist der Film freigegeben, was angesichts des Stoffes nachvollziehbar ist.
Hinter den Kulissen
Der Film führt Drama, Thriller, Krimi und Mystery zusammen, beruht auf einem Roman und kreist unter anderem um Journalismus, Hacker, eine Insel und sexualisierte Gewalt. Die Genrehäufung erklärt den Aufbau: Der Krimi liefert den Fall, der Thriller die Gefahr, das Mysteriöse die lange ungeklärte Vorgeschichte, das Drama die Beschädigungen der Figuren. Die Insel als Schauplatz begrenzt den Kreis der Verdächtigen und macht die Familie selbst zum geschlossenen Raum. Dass Recherche und Hacken als Ermittlungsmethoden nebeneinanderstehen, kennzeichnet einen Kriminalstoff, der seine Aufklärung außerhalb von Behörden ansiedelt. Die Gewaltdarstellung ist Teil des Themas, nicht Beiwerk.
Einordnung & Wirkung
Mehrere tausend Stimmen ergeben einen Schnitt von 7,5 von 10 – für einen Kriminalstoff dieser Härte ein deutlich zustimmendes Ergebnis. 17 Jahre nach dem Erscheinen steht der Film für eine skandinavisch geprägte Spielart des Krimis, die den Ermittlungsfall mit einer Gesellschaftsbeschreibung verbindet. Die weibliche Hauptfigur, die weder als Opfer noch als Assistenz angelegt ist, markiert dabei den deutlichsten Unterschied zum klassischen Genremuster.
Bilder








Besetzung & Stab
- Michael Nyqvist als Mikael Blomkvist
- Noomi Rapace als Lisbeth Salander
- Lena Endre als Erika Berger
- Sven-Bertil Taube als Henrik Vanger
- Peter Haber als Martin Vanger
- Peter Andersson als Nils Bjurman
- Marika Lagercrantz als Cecilia Vanger
- Ingvar Hirdwall als Dirch Frode
- Björn Granath als Gustav Morell
- Ewa Fröling als Harriet Vanger
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Verfügbarkeit
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