Venom (2018)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ruben Fleischer |
|---|---|
| Genre | Science Fiction, Action |
| Laufzeit | 112 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2018-09-28 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 116.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 856.085.151 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (17.601 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Journalist Eddie Brock verliert Job und Verlobte, nachdem er den Konzernchef Carlton Drake mit gestohlenen Unterlagen konfrontiert hat. Drakes Firma hat bei einer Raumsonde außerirdische Organismen geborgen und testet sie an Obdachlosen — die meisten Wirte sterben binnen Tagen.
Bei einem Einbruch in das Labor infiziert sich Eddie mit einem dieser Wesen. Es spricht mit ihm, isst rohes Fleisch, übernimmt zeitweise die Kontrolle und beißt Menschen die Köpfe ab. Der Film handelt weniger von der Bedrohung als von dieser Zweckgemeinschaft — zwei Wesen in einem Körper, die sich streiten und nach und nach aneinander gewöhnen.
Entstehungsgeschichte
Venom war ursprünglich in Sam Raimis "Spider-Man 3" aufgetaucht, gegen dessen ausdrücklichen Wunsch. Sony verfolgte danach über ein Jahrzehnt einen eigenständigen Film und plante zeitweise eine ganze Reihe rund um Spider-Man-Figuren ohne Spider-Man selbst.
Genau das blieb die Grundbedingung: Wegen der Vereinbarung mit Marvel konnte Spider-Man in diesem Film nicht vorkommen, obwohl Venom in den Comics vollständig von dieser Figur abhängt — seine Herkunft, sein Aussehen und sein Motiv ergeben sich daraus. Der Film musste die Figur ohne ihren Bezugspunkt erzählen. Zusätzlich entschied Sony sich für eine niedrige Altersfreigabe, was bei einer Figur, die Menschen frisst, erhebliche Eingriffe erforderte.
Hinter den Kulissen
Tom Hardy spricht sowohl Eddie als auch das Symbiont und spielte die Dialoge zwischen beiden allein. Er äußerte nach dem Start, seine Lieblingsszenen — nach eigener Schätzung rund vierzig Minuten — seien nicht im fertigen Film gelandet; die Aussage wurde breit als Kritik an der Endfassung gelesen.
Gedreht wurde überwiegend in Atlanta, San Francisco steht im Film für sich selbst. Das Symbiont entstand vollständig digital; die Herausforderung bestand darin, eine schwarze, glänzende Masse vor dunklem Hintergrund lesbar zu halten, weshalb viele Szenen mit gezielten Lichtkanten gearbeitet sind.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit über 850 Millionen Dollar ein — weit über den Erwartungen und deutlich mehr als die meisten besser besprochenen Comicverfilmungen des Jahres.
Die Kritiken waren überwiegend schlecht; bemängelt wurden Ton, Tempo und die entschärfte Gewalt. Das Publikum reagierte anders, und ein Teil des Erfolgs beruht ausdrücklich darauf, dass der Film als unfreiwillig komisch wahrgenommen und entsprechend weiterempfohlen wurde. Sony baute darauf eine eigene Reihe auf, deren weitere Filme — "Morbius", "Madame Web" — diesen Erfolg nicht wiederholen konnten.
Bilder








Besetzung & Stab
- Tom Hardy als Eddie Brock / Venom
- Michelle Williams als Anne Weying
- Riz Ahmed als Carlton Drake / Riot
- Scott Haze als Security Chief Roland Treece
- Reid Scott als Dr. Dan Lewis
- Jenny Slate als Dr. Dora Skirth
- Melora Walters als Homeless Woman Maria
- Woody Harrelson als Cletus Kasady / Carnage
- Peggy Lu als Mrs. Chen
- Malcolm C. Murray als Lewis Donate
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