Tom Hardy
Werdegang
Tom Hardy wurde 1977 in London als einziger Sohn einer Künstlerin und eines Schriftstellers geboren. Als Jugendlicher galt er als alkoholabhängig und kleinkriminell und probierte nach eigenen Aussagen zahlreiche Drogen aus. Seine Schauspielausbildung erhielt er am Drama Centre in London, brach sie jedoch ab, als er 2001 für die Miniserie „Band of Brothers – Wir waren wie Brüder" engagiert wurde. Noch im selben Jahr folgte „Black Hawk Down", ein Jahr später mit „Star Trek – Nemesis" seine erste größere Rolle als genetischer Replikant von Captain Picard. Nach Abschluss dieser Dreharbeiten begab er sich in Behandlung und nahm erst 2003 wieder Rollen an. In „RocknRolla" spielte er den Handsome Bob, mit „Bronson" stellte er als Häftling Michael Peterson seine Wandelbarkeit unter Beweis, wofür er den British Independent Film Award als Bester Darsteller erhielt. 2010 folgte mit „Inception" die Rolle des Fälschers Eames, wofür er den BAFTA Rising Star Award bekam, 2012 arbeitete er mit Christopher Nolan erneut in „The Dark Knight Rises" zusammen. Seit seinem Drogenentzug engagiert sich Hardy für Menschen mit ähnlichen Problemen und gründete das Theaterensemble Shotgun.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind 24 Titel mit Tom Hardy als Schauspieler verzeichnet, überwiegend Filme (19), dazu fünf Serien. Die Titel reichen von 2004 bis 2025, decken damit einen Zeitraum von 21 Jahren ab und erschienen frühestens 27 Jahre nach seiner Geburt. Genreschwerpunkte liegen auf Drama, Action, Thriller und Krimi, ergänzt durch Science-Fiction, Kriegsfilm, Western und Historiendrama – ein Spektrum, das die im Werdegang beschriebene Wandelbarkeit widerspiegelt.
Einordnung
Die Bewertungen der gelisteten Titel bewegen sich zwischen 6,8 und 8,8 von 10, im Schnitt bei 7,7 von 10. Die höchsten Werte erreichen „Inception" und „The Dark Knight Rises" mit 8,8 beziehungsweise 8,4, während spätere und frühere Titel wie „MobLand" oder „Layer Cake" im Bereich um 6,9 bis 7,1 liegen. Der älteste erfasste Titel, „Layer Cake", liegt 21 Jahre vor dem jüngsten, „MobLand", was eine durchgehend aktive Präsenz im Katalog über zwei Jahrzehnte zeigt.
Filmografie