Vampyr - Der Traum des Allan Grey (1932)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Carl Theodor Dreyer |
|---|---|
| Genre | Horror, Fantasy, Mystery |
| Laufzeit | 75 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1932-05-06 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 19 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (613 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Reisende Allan Gray trifft in dem Ort Courtempierre ein und sieht sich dort mit höchst seltsamen Vorgängen konfrontiert. Als er die junge Léone kennenlernt, bemerkt er auffällige Bisswunden an ihrem Hals. Er stellt Nachforschungen an, und mit Hilfe eines Buches über Vampirismus erfährt er, was hinter den Vorfällen steht: Marguerite Chopin, eine Vampirin, hält das kleine Dorf im Griff. Gray beschließt, sich ihr entgegenzustellen. Der deutsche Titel weist die Handlung zugleich als Traum seiner Hauptfigur aus und stellt damit von vornherein in Frage, wie verlässlich das Gesehene ist.
Entstehungsgeschichte
Carl Theodor Dreyer hat den Film inszeniert, der 1932 herauskam. Die Rollen tragen Nicolas de Gunzburg, Maurice Schutz, Rena Mandel und Sybille Schmitz. Freigegeben ist er ab zwölf Jahren — eine Einstufung, die bei einem so alten Horrorstoff nicht überrascht.
Hinter den Kulissen
Horror, Fantasy und Mystery stehen gleichberechtigt nebeneinander, und die Reihenfolge beschreibt gut, wie der Film arbeitet: Der Schrecken kommt nicht aus dem direkten Angriff, sondern aus einer Umgebung, in der die Regeln nicht mehr gelten. Der Reisende, der von außen in einen Ort kommt und dessen Bewohner etwas verbergen, ist die klassische Anordnung solcher Erzählungen — sie erlaubt es, das Publikum genauso wenig wissen zu lassen wie die Hauptfigur. Dass das entscheidende Wissen aus einem Buch stammt, ist bezeichnend: Erklärt wird hier gelesen, nicht gezeigt. Die Traumrahmung wiederum entzieht der Handlung den festen Boden. Ob das Gezeigte geschieht oder erträumt wird, muss die Erzählung nicht auflösen — sie gewinnt eher, wenn sie die Frage offenlässt.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,3 von 10 liegt die Bewertung deutlich im oberen Bereich, gestützt allerdings auf eine schmale, dreistellige Stimmenbasis — ein Muster, das für ältere Titel mit einem kleinen, interessierten Publikum typisch ist. Vierundneunzig Jahre nach dem Erscheinen ist der Film ein sehr früher Vertreter des Vampirstoffs im Kino und damit vor allem für ein Publikum interessant, das den Weg zu ihm bewusst sucht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Nicolas de Gunzburg als Allan Grey
- Maurice Schutz als The Lord of the Manor
- Rena Mandel als Giséle
- Sybille Schmitz als Léone
- Jan Hieronimko als The Village Doctor
- Henriette Gérard als The Old Woman from the Cemetery
- Albert Bras als The Old Servant
- N. Babanini als The Old Servant's Wife
- Jane Mora als The Nurse
- Georges Boidin als Limping Man
Weitere Filme von Carl Theodor Dreyer
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.