Carl Theodor Dreyer
Werdegang
Carl Theodor Dreyer wurde am 3. Februar 1889 in Kopenhagen geboren und war ein dänischer Filmregisseur. Er kam unehelich zur Welt: Seine leibliche Mutter war eine unverheiratete Magd namens Josefine Bernhardine Nilsson, sein leiblicher Vater ein verheirateter dänischer Bauer namens Jens Christian Torp, bei dem sie als Angestellte arbeitete. Zur Adoption freigegeben, verbrachte Dreyer die ersten beiden Lebensjahre in Waisenhäusern, bevor er von dem Typografen Carl Theodor Dreyer und dessen Frau Inger Marie, geborene Olsen, adoptiert wurde. Nach dänischer Tradition erhielt er den Namen seines Adoptivvaters, ohne einen Zusatz wie „Senior" oder „Junior" zur Unterscheidung.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind fünf Filme von Carl Theodor Dreyer als Regisseur verzeichnet, keine Serien. Die Titel erstrecken sich über einen Zeitraum von 36 Jahren, von „Die Passion der Jungfrau von Orléans" (1928) bis „Gertrud" (1964). Dazwischen liegen „Vampyr - Der Traum des Allan Grey" (1932), „Tag der Rache" (1943) und „Das Wort" (1955). Die Genres reichen von Drama und Historie über Horror und Fantasy bis zu Mystery und Liebesfilm, was auf ein breites thematisches Spektrum innerhalb einer vergleichsweise kleinen Zahl von Werken hindeutet. Der erste Titel entstand 39 Jahre nach Dreyers Geburt, der letzte 75 Jahre danach.
Einordnung
Die fünf Titel erhalten bei uns Bewertungen zwischen 7,2 und 8,0, im Schnitt 7,7. Die Werte liegen damit insgesamt in einem oberen Bereich und weisen keine großen Ausschläge nach unten auf. Zwischen dem ältesten und dem jüngsten bewerteten Titel liegen 36 Jahre, was für eine über mehrere Jahrzehnte gleichbleibend positive Bewertung der vorliegenden Filme innerhalb unseres Katalogs spricht.