Under the Silver Lake (2018)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | David Robert Mitchell |
|---|---|
| Genre | Krimi, Drama, Mystery |
| Laufzeit | 139 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2018-08-08 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 8.500.000 $ |
| Einspielergebnis | 2.053.469 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (1.675 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Sam ist dreiunddreißig, lebt in Los Angeles und beschäftigt sich mit Verschwörungstheorien.
Nach einer Nacht mit seiner Nachbarin Sarah ist sie verschwunden — spurlos. Sam beginnt zu suchen und stößt auf ein Geflecht, das Popmusik, versteckte Zeichen und wohlhabende Männer verbindet, die sich in unterirdische Bunker einschließen lassen.
Entstehungsgeschichte
David Robert Mitchell führte Regie und schrieb das Drehbuch.
Andrew Garfield spielt Sam, Riley Keough die Sarah, Topher Grace einen Mann aus der Bar, Jimmi Simpson den Allen, Callie Hernandez die Millicent Sevence und Zosia Mamet die Troy.
Produziert wurde der Film von Chris Bender, Michael De Luca, Adele Romanski, Jake Weiner und David Robert Mitchell; die Vertriebsrechte liegen bei A24. Die Kamera führte Mike Gioulakis, den Schnitt besorgte Julio Perez, die Musik stammt von Rich Vreeland, der unter dem Namen Disasterpeace arbeitet.
Gedreht wurde in den Bronson Caves im Griffith Park und im Financial District von Los Angeles. Das Budget betrug rund 8,5 Millionen Dollar.
Die Weltpremiere lief am 15. Mai 2018 in Cannes. In Deutschland startete der Film am 6. Dezember 2018, in den USA erst am 19. April 2019.
Hinter den Kulissen
Die Veröffentlichungsgeschichte ist Teil des Films geworden. Nach der Premiere in Cannes im Mai 2018 dauerte es elf Monate bis zum amerikanischen Start — Deutschland kam vier Monate früher dran als der Heimatmarkt.
Inhaltlich ist die Anlage doppelbödig. Der Film erzählt von jemandem, der überall Zeichen sieht — und liefert seinem Publikum dieselben Zeichen. Wer mitsucht, verhält sich wie die Hauptfigur.
Kai Mihm beschrieb eine labyrinthische Dramaturgie der Verwirrung mit Bezügen zu Hitchcock, Polanski und Lynch, die klassische Studiofilm-Ästhetik mit Genrereflexion und einem surrealen Paranoia-Thriller verbinde.
Los Angeles ist dabei nicht Kulisse, sondern Gegenstand. Die Bronson Caves und der Financial District sind Orte, an denen die Stadt sich selbst darstellt.
Einordnung & Wirkung
In Cannes 2018 war der Film für die Goldene Palme nominiert. Beim Festival in Neuchâtel erhielt er den Preis der Jugendjury, 2019 folgte eine Nominierung bei den World Soundtrack Awards.
Die verzögerte Auswertung in den USA ist der auffälligste Befund. Ein Film, der im Wettbewerb von Cannes lief, erschien im Heimatmarkt fast ein Jahr später — ein Zeichen dafür, dass der Verleih Schwierigkeiten hatte, ihn einzuordnen.
Genau das entspricht seinem Gegenstand. Ein Film über die Unmöglichkeit, ein Muster zu erkennen, lässt sich schwer bewerben; und die Bezüge, die Mihm benennt, setzen ein Publikum voraus, das sie kennt.
Bei 8,5 Millionen Dollar Budget ist das ein kalkuliertes Risiko gewesen — eingegangen von einem Verleih, der für solche Fälle bekannt ist.
Bilder








Besetzung & Stab
- Andrew Garfield als Sam
- Riley Keough als Sarah
- Topher Grace als Bar Buddy
- Callie Hernandez als Millicent Sevence
- Don McManus als Final Man
- Jeremy Bobb als Songwriter
- Riki Lindhome als Actress
- Patrick Fischler als Comic Fan
- Zosia Mamet als Troy
- Jimmi Simpson als Allen
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Verfügbarkeit
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