Überleben! (1993)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Frank Marshall |
|---|---|
| Genre | Abenteuer, Drama, Historie |
| Laufzeit | 121 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1993-01-15 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 32.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 36.700.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (1.639 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Eine uruguayische Rugbymannschaft stürzt 1972 mit ihrem Flugzeug in den Anden ab.
Von 45 Menschen an Bord sterben zwölf beim Absturz oder unmittelbar danach, fünf in der ersten Nacht, eine weitere am achten Tag und acht durch eine Lawine. Die sechzehn Überlebenden halten sich am Leben, indem sie Fleisch der Toten essen. Nach 62 Tagen brechen drei von ihnen — Parrado, Canessa und Vizintín — auf, um Hilfe zu holen.
Entstehungsgeschichte
Der Film beruht auf dem Absturz des Fluges 571 der Fuerza Aérea Uruguaya im Jahr 1972 in Chile. Vorlage ist das Buch von Piers Paul Read, der mit Überlebenden zusammenarbeitete.
Regie führte Frank Marshall, das Drehbuch schrieb John Patrick Shanley. Produziert wurde der Film von Kathleen Kennedy und Robert Watts.
Ethan Hawke spielt Nando Parrado, Josh Hamilton den Roberto Canessa, Vincent Spano den Antonio Balbi, Jack Noseworthy den Bobby François, Danny Nucci den Hugo Díaz und John Newton den Antonio „Tintín" Vizintín.
Die Musik stammt von James Newton Howard, die Kamera von Peter James, den Schnitt besorgten William Goldenberg und Michael Kahn.
Der Film erschien 1993, dauert 127 Minuten und ist ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Der Stoff verlangt eine Entscheidung, die kein anderer Film dieser Art umgehen kann: wie man zeigt, wovon die Überlebenden sich ernährt haben. Der Film benennt es, ohne es auszustellen — und die Beteiligten sind reale Menschen, von denen viele noch lebten.
Die Zusammenarbeit mit Überlebenden begann bei der Vorlage. Piers Paul Read schrieb sein Buch mit ihnen; der Film stützt sich darauf.
Die Zahlen sprechen für sich: 45 Menschen an Bord, 16 nach 72 Tagen gerettet. Der Film muss diese Zeitspanne erzählen, ohne dass etwas geschieht — Warten und Kälte sind der Hauptzustand.
Genau hier setzte die Kritik an. Der Film-Dienst bemängelte eine zu geringe Individualisierung der Opfer und unzureichende Inspirationskraft.
Einordnung & Wirkung
Die Deutsche Film- und Medienbewertung vergab das Prädikat „besonders wertvoll".
Der Einwand des Film-Dienst wiegt bei diesem Stoff besonders. Wenn reale Tote als Gruppe erscheinen und nicht als Einzelne, verliert der Film genau das, was ihn rechtfertigen würde — dass er von bestimmten Menschen handelt.
Dass ausgerechnet dieser Film das Prädikat „besonders wertvoll" erhielt, während die Fachkritik ihm mangelnde Tiefe vorwarf, beschreibt die Spannweite der Urteile.
Was unbestritten bleibt, ist der Vorgang selbst. 62 Tage in den Anden, ein Fußmarsch zweier Männer über die Berge, 16 Gerettete — die Geschichte braucht keine Steigerung, und der Film versucht auch keine.
Bilder








Besetzung & Stab
- Josh Hamilton als Roberto Canessa
- Bruce Ramsay als Carlitos Páez
- Ethan Hawke als Nando Parrado
- Vincent Spano als Antonio Balbi
- John Newton als Antonio Vizintín
- David Kriegel als Gustavo Zerbino
- Kevin Breznahan als Roy Harley
- Sam Behrens als Javier Methol
- Illeana Douglas als Lilliana Methol
- Jack Noseworthy als Bobby François
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Verfügbarkeit
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