Traum ohne Ende (1945)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Charles Crichton |
|---|---|
| Genre | Horror, Thriller |
| Laufzeit | 102 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1945-09-09 |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (312 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Architekt Walter Craig folgt einem Anruf und fährt zu einem englischen Landhaus. Schon bei seiner Ankunft beschleicht ihn ein merkwürdiges Gefühl. Nicht nur das Gebäude kommt ihm seltsam bekannt vor, sondern auch die Gäste, die sich dort versammelt haben.
Schließlich spricht er es aus: Er kennt das Haus und die Menschen darin aus einem Alptraum, der ihn immer wieder heimsucht. Ein anwesender Psychiater nimmt diese Behauptung nicht ernst. Doch Craigs Vorahnung, dass sich bald etwas Schreckliches ereignen wird, erhält neue Nahrung. Die anderen Gäste beginnen nämlich, von eigenen unheimlichen Erlebnissen zu berichten. Aus einem geselligen Beisammensein wird so eine Runde, in der eine beklemmende Geschichte die nächste ablöst, während die Frage im Raum steht, ob Craigs Traum sich bewahrheitet.
Entstehungsgeschichte
Charles Crichton ist als Regisseur für den Film verantwortlich, der 1945 erschien. Mervyn Johns, Roland Culver, Mary Merrall und Googie Withers gehören zur Besetzung. Im englischsprachigen Raum trägt der Film den Titel „Dead of Night“, der deutsche Titel „Traum ohne Ende“ rückt dagegen Craigs wiederkehrenden Alptraum in den Vordergrund.
Hinter den Kulissen
Horror und Thriller bestimmen die Stimmung. Der Horror entsteht hier weniger aus sichtbaren Schrecken als aus dem Unerklärlichen: aus dem Gefühl, etwas bereits erlebt zu haben, und aus Erzählungen, die sich einer vernünftigen Deutung entziehen. Der Thriller liegt in der Erwartung, dass Craigs Vorahnung eintreffen könnte.
Die Anlage der Geschichte ist bemerkenswert. Das Landhaus bildet einen Rahmen, in dem mehrere Stimmen zu Wort kommen. Die Gäste tragen ihre eigenen unheimlichen Erfahrungen bei, und so entsteht ein Geflecht aus Erzählungen, die sich gegenseitig verstärken. Der skeptische Psychiater verkörpert dabei die Vernunft, die sich gegen das Übernatürliche stemmt. Aus diesem Gegensatz zwischen rationaler Erklärung und wachsender Beunruhigung bezieht der Film seine Spannung.
Einordnung & Wirkung
Eine Durchschnittsbewertung von 7,2 von 10 spricht für eine deutlich positive Aufnahme. Die Stimmen kommen von einem Publikum im dreistelligen Bereich.
Seit dem Erscheinen sind 81 Jahre vergangen, und dennoch findet der Film weiterhin Zuschauer, die ihn bewerten. Im Horrorgenre steht der Film für eine Form des Schreckens, die auf Atmosphäre, Andeutung und die Macht des Erzählens setzt.
Bilder







Besetzung & Stab
- Mervyn Johns als Walter Craig (Segment "Linking Story")
- Roland Culver als Eliot Foley (Segment "Linking Story")
- Mary Merrall als Mrs. Foley (Segment "Linking Story")
- Googie Withers als Joan Cortland (Segment "Linking Story" & "The Haunted Mirror")
- Frederick Valk als Dr. Van Straaten (Segment "Linking Story" & "The Ventriloquist's Dummy")
- Anthony Baird als Hugh Grainger (Segment "Linking Story" & "The Hearse Conductor")
- Sally Ann Howes als Sally O'Hara (Segment "Linking Story" & "The Christmas Story")
- Robert Wyndham als Dr. Albury (Segment "The Christmas Story")
- Judy Kelly als Joyce Grainger (Segment "Linking Story" & "The Hearse Conductor")
- Miles Malleson als Hearse Driver (Segment "The Hearse Conductor")
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Verfügbarkeit
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