Toro - Pfad der Vergeltung (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Kike Maíllo |
|---|---|
| Genre | Drama, Krimi, Thriller |
| Laufzeit | 105 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-04-22 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 4.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 1.903.083 $ |
| TMDB-Bewertung | 6 (169 Stimmen) |
Worum es geht
Toro hat der Unterwelt eigentlich den Rücken gekehrt. Früher war er der Vollstrecker des Paten Romano, bis ein letzter Auftrag katastrophal endete: Sein jüngerer Bruder starb, er selbst wanderte ins Gefängnis. Nach Jahren der Haft will er ein neues Leben beginnen, doch die Vergangenheit lässt ihn nicht los. Sein Bruder López steckt bei Romano in der Kreide, und um ihn sowie dessen Tochter zu schützen, muss Toro noch einmal in die Rolle zurückkehren, die er hinter sich lassen wollte. Er stellt sich seinem einstigen Mentor entgegen und reaktiviert alle Fähigkeiten, die er sich einst als Vollstrecker angeeignet hat.
Entstehungsgeschichte
„Toro – Pfad der Vergeltung“ entstand 2016 unter der Regie von Kike Maíllo. In den Hauptrollen sind Mario Casas als Toro, Luis Tosar als sein Bruder López und José Sacristán als Pate Romano zu sehen, Claudia Canal ergänzt die Besetzung. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama, Krimi und Thriller deutet auf eine Geschichte hin, die nicht nur auf Action setzt, sondern auch auf die familiären Verstrickungen ihres Protagonisten. Toros Weg aus der Vergangenheit hinaus und wieder zurück hinein folgt einem klassischen Aufbau des Milieudramas: ein Aussteiger, der durch familiäre Bindungen erneut in Gewalt hineingezogen wird. Dass die Rettung eines Bruders und einer Nichte im Zentrum steht, verschiebt den Fokus von reiner Vergeltung hin zu Loyalität und Schuld innerhalb einer Familie, die selbst tief im kriminellen Milieu verwurzelt ist. Die Konstellation aus Mentor und einstigem Schützling – Toro gegen Romano – bildet den dramaturgischen Kern, während die jüngere Generation, verkörpert durch die Nichte, als das eigentlich schützenswerte Element erscheint.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,0 bei einer eher schmalen, dreistelligen Stimmenzahl bewegt sich der Film im mittleren Bereich seines Genres, ohne dass sich daraus eine breite Publikumsresonanz ablesen lässt. Seit dem Erscheinungsjahr 2016 sind mittlerweile neun Jahre vergangen, was den Titel in eine Reihe spanischer Krimidramen dieser Zeit einordnet, die sich mit Gewalt, Familie und dem Versuch eines Ausstiegs aus kriminellen Strukturen auseinandersetzen.
Bilder

Besetzung & Stab
- Mario Casas als Toro
- Luis Tosar als López
- José Sacristán als Romano
- Claudia Canal als Diana
- José Manuel Poga als Ginés
- Ingrid García Jonsson als Estrella
- Luichi Macías als La Tita
- Alberto López als Nandi
- Nya de la Rubia als Isabelita
- Hovik Keuchkerian als Antonio
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Verfügbarkeit
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