Tokio! (2008)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Bong Joon-ho |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama, Fantasy, Liebesfilm |
| Laufzeit | 100 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2008-08-16 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 1.133.863 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (275 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Drei Geschichten, drei Blicke auf dieselbe Stadt. In der ersten zieht ein junges Paar nach Tokio, er mit dem Traum, Regisseur zu werden, sie zunehmend entfremdet – bis sie eine merkwürdige Entdeckung macht. Die zweite folgt einem Mann, der mit provokanten, irrationalen Auftritten die Straßen der Stadt aufmischt, Anziehung und Abscheu gleichermaßen weckt und schließlich gefasst und vor Gericht gestellt wird. In der dritten lebt ein Mann zurückgezogen wie ein Einsiedler mitten in der Stadt, bis er sich unverhofft in eine Pizzabotin verliebt. Wie die jeweiligen Wege enden, wird nicht vorweggenommen.
Entstehungsgeschichte
„Tokio!“ entstand 2008 als Episodenfilm, wobei der Beitrag „Merde“ von Leos Carax stammt, der hier auch als einer der Regisseure des Gesamtwerks genannt wird. Zur Besetzung zählen 藤谷文子, Denis Lavant, Teruyuki Kagawa und 加瀬亮. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Mischung aus Komödie, Drama, Fantasy und Liebesfilm passt zur Struktur des Films: Statt einer einzigen Erzähllinie treffen unterschiedliche Tonlagen aufeinander, von der stillen Melancholie eines sich auflösenden Paares über die groteske Provokation einer Kunstfigur bis zur zarten Zufallsbegegnung eines Rückzüglers mit der Außenwelt. Gemeinsam ist den drei Episoden die Stadt selbst als Bezugspunkt – nicht als Kulisse, sondern als Kraft, die auf ihre Bewohner unterschiedlich einwirkt: mal entfremdend, mal befreiend, mal beängstigend. Die Spannbreite der Genres deutet darauf hin, dass der Film weniger eine einheitliche Aussage sucht als vielmehr mehrere Perspektiven nebeneinanderstellt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,9 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich „Tokio!“ im soliden Mittelfeld, ohne dass sich daraus eine breite Publikumsresonanz ablesen ließe. Seit dem Erscheinen sind mittlerweile 17 Jahre vergangen, was den Film in eine Zeit einordnet, in der Episodenfilme mit internationaler Regie-Beteiligung als eigenes kleines Format galten. Innerhalb der Kombination aus Fantasy, Drama und Komödie nimmt er eine Nischenposition ein, die eher auf individuelle Handschriften als auf große Publikumswirkung zielt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Ayako Fujitani als Hiroko (segment "Interior Design")
- Denis Lavant als Merde' (segment "Merde")
- Teruyuki Kagawa als Man (segment "Shaking Tokyo")
- Ryo Kase als Akira (segment "Interior Design")
- Jean-François Balmer als Maître Voland (segment "Merde")
- Yu Aoi als Pizza-Delivery Girl (segment "Shaking Tokyo")
- Ayumi Ito als Akemi (segment "Interior Design")
- Renji Ishibashi als Advocate General (segment "Merde")
- Naoto Takenaka als Pizza-Delivery Girl's Boss (segment "Shaking Tokyo")
- Satoshi Tsumabuki als Takeshi (segment "Interior Design")
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Verfügbarkeit
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