Thor - The Dark Kingdom (2013)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Alan Taylor |
|---|---|
| Genre | Action, Abenteuer, Fantasy |
| Laufzeit | 112 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2013-10-30 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 170.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 644.783.140 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (18.733 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Alle fünftausend Jahre stehen die neun Reiche in einer Linie, und die Grenzen zwischen ihnen werden durchlässig. Jane Foster stößt auf der Erde auf eine solche Anomalie und wird dabei von einer uralten Substanz namens Äther befallen — einer Waffe, die die Dunkelelfen unter Malekith vor Äonen nutzen wollten, um das Universum in seinen Ursprungszustand zurückzuversetzen.
Thor bringt Jane nach Asgard, wo sich zeigt, dass die Substanz nicht zu entfernen ist. Als Malekith Asgard angreift, bleibt Thor nur ein Bündnis mit seinem Bruder Loki, der wegen Hochverrats einsitzt und keinen Grund hat, sich an Absprachen zu halten.
Entstehungsgeschichte
Patty Jenkins war ursprünglich als Regisseurin vorgesehen und verließ das Projekt in der Vorbereitungsphase; beide Seiten sprachen von unterschiedlichen Vorstellungen. Alan Taylor, der zuvor Folgen von "Game of Thrones" und "Die Sopranos" inszeniert hatte, übernahm.
Auch nach dem Dreh blieb der Film in Bewegung: Es gab umfangreiche Nachdrehs, unter anderem an Loki-Szenen, deren Wirkung in Testvorführungen deutlich besser ankam als erwartet. Taylor äußerte sich später kritisch über den Einfluss des Studios auf die Endfassung und darüber, wie viel von seiner Version im fertigen Film verblieb.
Hinter den Kulissen
Gedreht wurde überwiegend in England, unter anderem in Surrey und auf Island, dessen Lavafelder für den Heimatplaneten der Dunkelelfen einstanden. Die Endauseinandersetzung in Greenwich nutzt reale Schauplätze, ergänzt um digitale Zerstörung.
Christopher Eccleston verbrachte täglich mehrere Stunden in der Maske für Malekith und sprach seine Rolle vollständig in einer eigens entwickelten Kunstsprache, die anschließend untertitelt wurde. Ein erheblicher Teil dieser Szenen wurde gekürzt, weshalb die Figur im fertigen Film deutlich weniger Profil hat als angelegt. Die Nachspannszene, die den Äther als Infinity-Stein einordnet, wurde von James Gunn inszeniert, der zeitgleich "Guardians of the Galaxy" drehte.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 645 Millionen Dollar ein und gehört damit kommerziell zum Mittelfeld des Studios. Die Aufnahme war die schwächste der bis dahin erschienenen Marvel-Filme; wiederkehrender Vorwurf war ein austauschbarer Gegner ohne erkennbare Motivation.
Er gilt seither als das Beispiel dafür, was passiert, wenn ein Film primär eine Funktion im Gesamtuniversum erfüllt — die Einführung des zweiten Infinity-Steins — und die eigene Geschichte darum herumgebaut wird. Marvel zog daraus sichtbar Konsequenzen: Der dritte Thor-Film wurde vier Jahre später unter Taika Waititi vollständig neu ausgerichtet. Immerhin bekam die Handlung dieses Films nachträglich Gewicht, weil "Endgame" in seine Ereignisse zurückreist.
Bilder








Besetzung & Stab
- Chris Hemsworth als Thor
- Natalie Portman als Jane Foster
- Tom Hiddleston als Loki
- Christopher Eccleston als Malekith
- Anthony Hopkins als Odin
- Jaimie Alexander als Sif
- Zachary Levi als Fandral
- Ray Stevenson als Volstagg
- Tadanobu Asano als Hogun
- Idris Elba als Heimdall
Weitere Filme von Alan Taylor
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.