Terminator: Genisys (2015)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Alan Taylor |
|---|---|
| Genre | Science Fiction, Action, Thriller |
| Laufzeit | 126 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2015-06-23 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 155.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 440.603.537 $ |
| TMDB-Bewertung | 6 (9.178 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
2029 steht der Widerstand kurz vor dem Sieg. John Connor schickt Kyle Reese ins Jahr 1984 zurück, um seine Mutter zu schützen — dieselbe Ausgangslage wie im ersten Film. Reese kommt an und findet eine Sarah Connor vor, die ihn erwartet hat: Sie wird seit ihrem neunten Lebensjahr von einem umprogrammierten T-800 aufgezogen, den sie Pops nennt.
Die Zeitlinie ist bereits verändert, bevor der Film beginnt. Beide reisen daraufhin ins Jahr 2017, um die Einführung eines Betriebssystems namens Genisys zu verhindern — und treffen dort auf John Connor, der zu einer neuen Maschinenform umgebaut wurde.
Entstehungsgeschichte
Nach der Insolvenz der Rechteinhaber erwarb Megan Ellisons Annapurna Pictures die Rechte 2011 und arbeitete mit der Firma ihres Bruders David zusammen. James Cameron, der die ersten beiden Teile inszeniert hatte, beriet die Produktion und überzeugte die Autoren Laeta Kalogridis und Patrick Lussier, das Projekt anzunehmen.
Die zentrale Entscheidung betraf Arnold Schwarzenegger: Er sollte im Mittelpunkt stehen, war aber inzwischen siebenundsechzig. Die Erklärung im Film ist, dass das Metallskelett unverändert bleibt, während das darüberliegende Gewebe altert wie menschliche Haut.
Hinter den Kulissen
Gedreht wurde ab April 2014 in neunzig Tagen in New Orleans und San Francisco, unter anderem in der Michoud-Fertigungsanlage der NASA und am Hauptsitz von Oracle — dem Unternehmen, das der Vater der Produzenten gegründet hat.
Die Ankunftsszene von 1984 wurde vollständig nachgestellt, weil die Rechte am Originalmaterial anderswo lagen. Der schwerwiegendste Fehler passierte in der Vermarktung: Der zweite Trailer zeigte die Verwandlung John Connors in eine Maschine — die zentrale Wendung des Films. Regisseur Alan Taylor und die Autoren kritisierten die Entscheidung öffentlich.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 441 Millionen Dollar ein — nach "Terminator 2" das zweitbeste Ergebnis der Reihe, aber deutlich unter den Erwartungen. Bemerkenswert ist die Verteilung: über 100 Millionen in China gegenüber knapp 90 Millionen in den USA.
Die Kritik lag bei rund sechsundzwanzig Prozent zustimmenden Besprechungen. Zwei angekündigte Fortsetzungen wurden gestrichen. Die Reihe unternahm 2019 mit "Dark Fate" einen weiteren Anlauf, der erneut sämtliche Filme nach "Terminator 2" für ungültig erklärte — inzwischen der dritte Neustart derselben Handlung.
Bilder








Besetzung & Stab
- Arnold Schwarzenegger als Guardian / The Terminator
- Jason Clarke als John Connor
- Emilia Clarke als Sarah Connor
- Jai Courtney als Kyle Reese
- J.K. Simmons als O'Brien
- Dayo Okeniyi als Danny Dyson
- Matt Smith als Alex / Skynet
- Courtney B. Vance als Miles Dyson
- Lee Byung-hun als Cop / T-1000
- Michael Gladis als Lieutenant Matias
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