The Untamed (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Amat Escalante |
|---|---|
| Genre | Science Fiction, Drama, Thriller, Horror |
| Laufzeit | 98 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-05-15 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 5,9 (218 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Alejandra führt mit ihrem Mann Ángel und den gemeinsamen Kindern ein bürgerliches Leben in einer kleinen mexikanischen Stadt, geprägt von engen familiären Vorstellungen und gesellschaftlichem Druck. Ihr Bruder Fabián arbeitet als Krankenpfleger im örtlichen Krankenhaus. Diese geordneten, aber von Heuchelei und Enge gezeichneten Leben geraten aus der Bahn, als die rätselhafte Verónica auftaucht. Sie erzählt von einer abgelegenen Hütte im nahen Wald, in der etwas existiert, das nicht von dieser Welt ist – und das, so behauptet sie, alle Probleme lösen könne. Die Figuren fühlen sich zu dieser Kraft hingezogen, ohne sich ihr entziehen zu können, und müssen sich entscheiden, wie sie mit ihr umgehen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2016 unter der Regie von Amat Escalante. Die Besetzung besteht aus Ruth Jazmín Ramos, Simone Bucio, Jesús Meza und Eden Villavicencio. Freigegeben ist der Titel ab 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Science-Fiction, Drama, Thriller und Horror deutet darauf hin, dass hier ein alltägliches, sozial verankertes Beziehungsdrama mit einem fremdartigen, unerklärlichen Element verschränkt wird. Themen wie Homophobie, Machismo und familiäre Doppelmoral werden nicht als Beiwerk behandelt, sondern bilden den Nährboden, auf dem die übernatürliche Bedrohung wirkt. Die Anlage der Geschichte – eine Figur von außen, die verborgene Sehnsüchte und Konflikte offenlegt – verweist auf eine Erzählweise, die persönliche und gesellschaftliche Spannungen ineinander verschränkt, statt sie getrennt zu behandeln. Die Grenze zwischen menschlichem Verlangen und einer fremden, kaum kontrollierbaren Kraft bleibt bewusst unscharf gehalten.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,9 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus ein klares Urteil ableiten ließe. Seit der Veröffentlichung sind mittlerweile mehr als acht Jahre vergangen, was den Titel innerhalb seines Genres inzwischen als etablierten, aber nicht breit diskutierten Beitrag erscheinen lässt. Innerhalb der Schnittmenge aus Horror und sozialem Drama nimmt er eine Position ein, die sich weniger über Schockmomente als über die Verbindung von gesellschaftlicher Beobachtung und unheimlicher Grundstimmung definiert.
Bilder








Besetzung & Stab
- Ruth Ramos als Alejandra
- Simone Bucio als Verónica
- Jesús Meza als Ángel
- Eden Villavicencio als Fabián
- Kenny Johnston als Coleman
- Pablo López Pérez als Iván
- Zair Alberto Gutiérrez als Jacobo
- Oscar Escalante als Sr. Vega
- Bernarda Trucha als Marta
- Andrea Peláez als Graciela
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Verfügbarkeit
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