The Tribe (2014)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Мирослав Слабошпицький |
|---|---|
| Genre | Drama, Krimi |
| Laufzeit | 130 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2014-09-11 |
| Einspielergebnis | 215.034 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (330 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Sergey ist gehörlos und stumm, als er in ein Internat für Gehörlose kommt. Die Schule hat eigene Hierarchien, und wer sich darin zurechtfinden will, muss ihre ungeschriebenen Regeln lernen. Schon bald stößt der Neue auf eine verborgene Seite des Hauses: eine kriminelle Struktur, die sich „The Tribe“ nennt.
Sergey macht bei mehreren Raubzügen mit und steigt dadurch in der Organisation auf. Mit jedem Schritt nach oben wird er tiefer in ein System aus Macht und Abhängigkeit gezogen. Dann begegnet er Anya, einer der Konkubinen des Anführers. Die Beziehung zu ihr bringt ihn dazu, ohne es zu merken, sämtliche ungeschriebenen Gesetze der Gruppe zu brechen. Was daraus folgt, entwickelt sich zur Bewährungsprobe, bei der für ihn weit mehr auf dem Spiel steht als der eigene Rang.
Entstehungsgeschichte
Das Drama aus dem Jahr 2014 inszenierte Мирослав Слабошпицький. Zu sehen sind Григорій Фесенко, Яна Новікова, Роза Бабій und Олександр Дзядевич. Erzählt wird von Schulalltag, Gruppenzwang und Kriminalität, die hier untrennbar ineinandergreifen.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Drama und Krimi fällt hier besonders dicht aus, weil das Verbrechen nicht von außen in die Geschichte einbricht, sondern aus der Institution selbst hervorgeht. Ein Internat, eigentlich ein Ort des Schutzes und der Ausbildung, wird zum Schauplatz einer Parallelwelt mit eigener Rangordnung. Die Geschichte ist als Aufstieg innerhalb dieser Ordnung angelegt und damit als klassische Verführung: Wer mitmacht, gewinnt Ansehen, zahlt aber mit wachsender Verstrickung.
Dass die Hauptfigur gehörlos ist und die Handlung in einer Schule für Gehörlose spielt, verankert die Erzählung in einer geschlossenen Gemeinschaft, deren Regeln Außenstehenden verborgen bleiben. Die Figur der Anya verschiebt den Konflikt ins Persönliche. Eine Beziehung, die in einer solchen Gruppe als Regelbruch gilt, macht aus der Geschichte eines Aufstiegs die Geschichte einer Grenzüberschreitung. Der Titel selbst benennt die Gruppe und nicht den Einzelnen, was die Macht des Kollektivs betont.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung liegt bei 6,7 von 10 und damit im oberen Mittelfeld. Sie stützt sich auf einige hundert Stimmen, eine schmale, aber aussagekräftige Grundlage. 12 Jahre nach dem Erscheinen steht der Film für ein Drama, das Kriminalität als Machtgefüge innerhalb einer abgeschlossenen Gemeinschaft betrachtet und sich dafür eines ungewöhnlichen Milieus bedient.
Bilder







Besetzung & Stab
- Hryhoriy Fesenko als Sergei
- Yana Novikova als Anya
- Rosa Babiy als Svetka
- Oleksandr Dsiadevych als Gera
- Oleksandr Osadchyi als 'King'
- Ivan Tishko als Makar
- Alexandr Sidelnikov als 'Shnyr' (Flunky)
- Alexander Panivan als Woodwork Teacher
- Kyryl Koshyk als Sponsor
- Yaroslav Biletskiy
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Verfügbarkeit
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