The Terror Live (2013)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | 김병우 |
|---|---|
| Genre | Krimi, Drama, Thriller |
| Laufzeit | 97 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2013-07-31 |
| Einspielergebnis | 35.659.824 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (286 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Yoon Young-hwa war einst das Aushängeschild der Fernsehnachrichten, inzwischen moderiert er nur noch eine Radiosendung. Während einer laufenden Sendung meldet sich ein Anrufer, der droht, die Mapo-Brücke zu sprengen. Die Drohung wird zunächst als Scherz abgetan, doch zehn Minuten später explodiert die Brücke tatsächlich. Um seiner stockenden Karriere neuen Schwung zu geben, sichert sich Yoon gegen Geld ein exklusives Live-Interview mit dem Täter. Dieser gibt sich als einer der Bauarbeiter der Brücke zu erkennen und verlangt eine öffentliche Entschuldigung des Präsidenten für Kollegen, die bei der Arbeit ums Leben kamen. Als die Regierung die Forderung zurückweist, lässt der Anrufer die Drohung nicht auf sich beruhen. Yoon versucht zwischen den Fronten zu vermitteln, muss dann aber erkennen, dass sich eine Bombe in seiner unmittelbaren Nähe befindet.
Entstehungsgeschichte
Der südkoreanische Film entstand 2013 unter der Regie von Kim Byung-woo. In den Hauptrollen sind Ha Jung-woo, Kim Dae-myung, Lee Kyung-young und Jeon Hye-jin zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Krimi, Drama und Thriller zeigt sich schon in der Anlage der Handlung: Ein Verbrechen mit politischer Motivation trifft auf ein persönliches Karrieredrama, das sich fast vollständig in Echtzeit und an einem einzigen Ort, dem Sendestudio, entfaltet. Dass der Täter als Bauarbeiter auftritt, der öffentliches Gehör für den Tod seiner Kollegen fordert, verschiebt den Fokus von einer klassischen Geiselnahme hin zu einer Auseinandersetzung über Verantwortung und mediale Aufmerksamkeit. Yoons Motivation, aus der Situation beruflichen Nutzen zu ziehen, macht ihn zu einer moralisch zwiespältigen Figur, die zwischen Selbstinteresse und Vermittlerrolle changiert.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,2 bei einer eher schmalen Stimmenbasis lässt sich der Film als solide, aber nicht breit diskutierte Genrearbeit einordnen. Seit dem Erscheinungsjahr 2013 sind mehr als zehn Jahre vergangen, ohne dass sich an dieser Einschätzung etwas geändert zu haben scheint. Innerhalb des Thriller-Genres positioniert sich der Titel durch seine Kammerspiel-artige Zuspitzung und die Verbindung von Medienkritik und Spannungsdramaturgie.
Bilder








Besetzung & Stab
- Ha Jung-woo als Yoon Young-hwa
- Kim Dae-myung als Park Shin-woo (voice)
- Lee Kyung-young als Cha Dae-eun
- Jeon Hye-jin als Park Jeong-min
- David Lee als Park Shin-woo
- Kim So-jin als Reporter Lee Ji-soo
- Kim Hong-pa als Joo Jin-cheol
- Kim Hae-in als Noh Hyeon-jin
- Han Soo-hyun als Radio Producer
- Lee Chung-hee als Radio writer
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Verfügbarkeit
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