The Sapphires (2012)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Wayne Blair |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 103 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2012-08-08 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 9.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 20.400.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (228 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Australien, 1968: Die Schwestern Gail, Julie und Cynthia sowie ihre Cousine Kay leben als Aborigines in einem Land, das ihnen offenen Rassismus entgegenbringt. Ihr Talent liegt im Gesang, doch echte Anerkennung finden sie zunächst nicht zu Hause, sondern jenseits der eigenen Grenzen. Der irische Musiker Dave Lovelace bringt sie mit dem Soul in Kontakt und formt aus ihnen die Girlgroup The Sapphires. Der Weg führt die vier Frauen bis nach Vietnam, wo sie vor amerikanischen Soldaten in den Truppenlagern auftreten. Zwischen Bühnenauftritten, aufkeimenden Gefühlen und der Nähe zum Kriegsgeschehen verändert sich ihr Blick auf sich selbst und auf die Welt, aus der sie kommen.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Wayne Blair bei diesem 2012 entstandenen Spielfilm. In den Hauptrollen sind Chris O'Dowd, Deborah Mailman, Jessica Mauboy und Shari Sebbens zu sehen. Die Altersfreigabe liegt bei 6 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Komödie und Drama erlaubt es der Geschichte, zwischen leichten, musikalischen Momenten und den ernsten Themen Rassismus und Krieg zu wechseln, ohne sich auf ein reines Problemdrama festzulegen. Das Schlagwort "Nach wahrer Begebenheit" setzt den Rahmen einer realen Grundlage, in der die Erzählung individuelle Schicksale mit einem größeren gesellschaftlichen Hintergrund verknüpft. Die Besetzung mit vier Frauenfiguren im Zentrum und einem männlichen Musiker als Nebenfigur verschiebt den klassischen Fokus vieler Musikfilme: Nicht der Entdecker steht im Mittelpunkt, sondern die Frauen, die sich durch Gesang selbst Gehör verschaffen. Die Verlegung der Handlung von Australien nach Vietnam öffnet den Blick von einem lokalen Konflikt auf einen globalen Kriegsschauplatz und verbindet damit zwei sehr unterschiedliche Formen von Ausgrenzung und Gefahr.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,8 bei einer noch recht überschaubaren Stimmenzahl bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld für Werke, die reale Ereignisse mit unterhaltsamen Elementen verbinden. Seit dem Erscheinungsjahr 2012 sind mittlerweile mehr als zehn Jahre vergangen, ohne dass sich an der grundsätzlichen Einordnung als Musikdrama mit komödiantischen Zügen etwas geändert hätte. Innerhalb des Genres von Filmen, die Bandgeschichten mit Zeitgeschichte verbinden, positioniert sich der Titel durch die Doppelperspektive auf Rassismus in Australien und den Vietnamkrieg als ungewöhnliche Variante des Musikfilms.
Bilder








Besetzung & Stab
- Chris O'Dowd als Dave Lovelace
- Deborah Mailman als Gail
- Jessica Mauboy als Julie
- Shari Sebbens als Kay
- Miranda Tapsell als Cynthia
- Tory Kittles als Robby
- Don Battee als Myron
- Eka Darville als Hendo
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Verfügbarkeit
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