The Returned (2004)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Robin Campillo |
|---|---|
| Genre | Drama, Fantasy, Horror |
| Laufzeit | 101 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2004-10-27 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 5,5 (126 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In einer ruhigen französischen Stadt geschieht etwas, das den Alltag ihrer Bewohner grundlegend erschüttert: Menschen, die in den vergangenen zehn Jahren gestorben sind, kehren zurück ins Leben. Viele von ihnen sind alte Menschen, die plötzlich wieder vor den Türen ihrer Familien stehen. Die Gemeinschaft steht vor der Frage, wie sie mit diesen Wiedergekehrten umgehen soll, die formal weiterhin Bürger mit allen Rechten sind. Behörden und Bevölkerung müssen sich neu ordnen, während private Beziehungen auf eine Probe gestellt werden, die niemand vorhergesehen hat. Der Ausgang dieser Rückkehr bleibt offen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2004 unter der Regie von Robin Campillo. Zur Besetzung gehören Géraldine Pailhas, Jonathan Zaccaï, Frédéric Pierrot und Catherine Samie. Freigegeben ist er ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama, Fantasy und Horror deutet an, dass hier kein reines Genrekino verfolgt wird, sondern ein Werk, das ein fantastisches Grundmotiv nutzt, um gesellschaftliche und politische Fragen zu verhandeln. Die Rückkehr der Toten wird nicht in erster Linie als Bedrohungsszenario im klassischen Sinn erzählt, sondern als Ausgangspunkt für die Frage nach Zugehörigkeit, Bürgerrechten und dem Umgang einer Gemeinschaft mit dem Fremden im Vertrauten. Dass ein Großteil der Wiedergekehrten älteren Alters ist, verschiebt den Fokus zusätzlich weg von reiner Schockwirkung hin zu Themen wie Generationenverhältnis und sozialer Verantwortung. Die Anlage der Geschichte als Reaktion einer ganzen Stadt statt einzelner Figuren legt nahe, dass institutionelle und kollektive Prozesse im Zentrum stehen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,5 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Titel im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus ein eindeutiges Urteil ableiten ließe. Seit der Entstehung 2004 sind mittlerweile über zwei Jahrzehnte vergangen, was den Film in eine frühe Phase jener Werke einordnet, die das Zombie- beziehungsweise Wiedergänger-Motiv sozial und politisch statt rein als Schreckensszenario deuten. Innerhalb des Horror- und Fantasygenres nimmt er damit eine Position ein, die sich stärker über gesellschaftliche Reflexion als über klassische Genrespannung definiert.
Bilder

Besetzung & Stab
- Géraldine Pailhas als Rachel
- Jonathan Zaccaï als Mathieu
- Frédéric Pierrot als Gardet
- Catherine Samie als Martha
- Victor Garrivier als Le maire
- Djemel Barek als Isham
- Marie Matheron als Véronique
- Saady Delas als Sylvain
- Gérard Watkins als Le fils du maire
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Verfügbarkeit
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