120 BPM (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Robin Campillo |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 140 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-08-23 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 6.600.000 $ |
| Einspielergebnis | 7.632.420 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,7 (1.405 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Paris in den frühen 1990er-Jahren: Die örtliche Schwulen- und Lesben-Community leidet, wie in vielen anderen Großstädten auch, unter der seit mehr als zehn Jahren wütenden AIDS-Seuche. Die Regierung tut wenig bis gar nichts, Pharmakonzerne wie Melton Pharm halten wirksame Mittel zurück, und in der Bevölkerung ist das Verständnis für die Kranken knapp. Aktivistengruppen wie ACT UP halten dagegen: Unter Führung des cleveren Thibault organisieren sie spektakuläre Aktionen, an denen auch die entschlossene Sophie, der charismatische Sean und der Neuling Nathan mitwirken. Zwischen Sean und Nathan entsteht schnell eine Beziehung — und Sean trägt das Virus bereits in sich.
Entstehungsgeschichte
Robin Campillo hat den Film 2017 inszeniert; im englischen Sprachraum trägt er den Titel „BPM (Beats per Minute)“. Nahuel Pérez Biscayart, Arnaud Valois, Adèle Haenel und Antoine Reinartz stehen in der Besetzung — vier Namen für eine Erzählung, die ihre Figuren aus einer Gruppe heraus entwickelt. Die Freigabe liegt bei 16 Jahren. Der Titel nennt eine Frequenz, keinen Inhalt: 120 Schläge pro Minute.
Hinter den Kulissen
Der Film ist ein reines Drama, und seine Themen benennen das Feld genauer: Aids, Labor, Heilung, LGBT, Paris, Frankreich, Europa. Sie zeigen, dass die Krankheit hier nicht als Schicksal erzählt wird, sondern als politische Lage — ein Labor, ein Heilmittel, eine Öffentlichkeit, die entscheiden muss, wie dringend ihr das alles ist. Die Arbeitsweise der Gruppe gibt der Erzählung ihren Takt: Versammlung, Aktion, Auswertung, wieder Versammlung. Dass daneben eine Liebesgeschichte läuft, ist keine Auflockerung. Sie führt vor, worum in den Versammlungen gestritten wird.
Einordnung & Wirkung
7,7 von 10 bei über tausend abgegebenen Stimmen ist ein hoher Wert und deutet auf breite Zustimmung derer, die den Film gesehen haben. Neun Jahre nach dem Erscheinen behält der Stoff seine Schärfe, weil er eine Auseinandersetzung zeigt, die nicht mit Wissen allein zu gewinnen war, sondern mit Druck. Dass es um reale Not geht, verlangt Zurückhaltung im Urteil: Erzählt wird von Menschen unter Todesdrohung.
Bilder








Besetzung & Stab
- Nahuel Pérez Biscayart als Sean Dalmazo
- Arnaud Valois als Nathan
- Adèle Haenel als Sophie
- Antoine Reinartz als Thibault
- Félix Maritaud als Max
- Ariel Borenstein als Jérémie
- Aloïse Sauvage als Eva
- Simon Bourgade als Luc
- Mehdi Touré als Germain
- Simon Guélat als Markus
Weitere Filme von Robin Campillo
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.