The Program – Um jeden Preis (2015)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Stephen Frears |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 103 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2015-09-16 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Einspielergebnis | 3.286.448 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (558 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Lance Armstrong scheint nichts aufhalten zu können, nicht einmal eine Hodenkrebserkrankung. Er besiegt die Krankheit, er besiegt seine Konkurrenten und gewinnt die Tour de France sieben Mal in Folge, scheinbar nach Belieben. Doping lässt sich ihm nie nachweisen.
Dann richtet der irische Journalist Walsh seinen Blick auf den Radprofi. Er stößt auf Unregelmäßigkeiten und gewinnt bald die Überzeugung, dass hinter der unstillbaren Lust am Gewinnen ein Betrug steckt. Mit dieser Entdeckung steht Walsh weitgehend allein; Freunde macht er sich damit kaum. Ob und wie sich sein Verdacht erhärten lässt, ist die Frage, an der die Geschichte hängt.
Entstehungsgeschichte
Stephen Frears inszenierte das Drama, das 2015 erschien. Vor der Kamera stehen Ben Foster, Chris O'Dowd, Guillaume Canet und Jesse Plemons. In Deutschland ist der Film ohne Altersbeschränkung freigegeben, was für einen Stoff über Betrug und Krankheit zunächst überrascht.
Hinter den Kulissen
Als reines Drama verzichtet der Film auf die Etiketten Thriller oder Biografie, obwohl die Handlung Elemente beider Formen trägt: die Suche nach Beweisen auf der einen, der Aufstieg eines Sportlers auf der anderen Seite. Die Geschichte stellt zwei Figuren gegeneinander, den Athleten, dem alles zu gelingen scheint, und den Journalisten, der an dieser Fassade zweifelt. Aus dieser Gegenüberstellung bezieht die Geschichte ihre Spannung.
Die Besetzung mit vier männlichen Darstellern lässt auf ein Ensemble schließen, in dem mehrere Figuren aus dem Umfeld des Fahrers Gewicht bekommen. Der deutsche Titelzusatz „Um jeden Preis“ benennt das Motiv, um das sich alles dreht.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,4 von 10 liegt die Durchschnittsbewertung im soliden Mittelfeld. Die Bewertungsbasis bewegt sich im mittleren dreistelligen Bereich und ist damit überschaubar, was den Wert nur begrenzt belastbar macht. Elf Jahre nach dem Erscheinen gehört der Film zu den jüngeren Sportdramen im Katalog. Innerhalb des Genres steht er für die Variante, die weniger den Wettkampf als das System dahinter in den Blick nimmt: den Mechanismus des Betrugs und die Mühe, ihn öffentlich zu machen. Wer sich für Dramen über Sport und Medien interessiert, findet hier einen Stoff, der die Kehrseite des Erfolgs nüchtern ausleuchtet.
Bilder




Besetzung & Stab
- Ben Foster als Lance Armstrong
- Chris O'Dowd als David Walsh
- Guillaume Canet als Dr. Ferrari
- Jesse Plemons als Floyd Landis
- Lee Pace als Bill Stapleton
- Denis Ménochet als Johan Bruyneel
- Edward Hogg als Frankie Andreu
- Dustin Hoffman als Bob Hamman
- Elaine Cassidy als Betsy Andreu
- Laura Donnelly als Emma O'Reilly
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Verfügbarkeit
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