The Party (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Sally Potter |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 71 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-07-27 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 5.597.950 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (621 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Janet ist von ihrer Partei als Gesundheitsministerin im Schattenkabinett nominiert worden. Das will sie mit ihrem Mann Bill und einigen Gästen feiern. Ihre beste Freundin April erscheint mit ihrem deutschen Partner Gottfried, dazu kommen das Paar Martha und Jinny sowie der Banker Tom – letzterer ohne seine Frau Marianne und in auffallend nervösem Zustand.
Tom ist nicht der Einzige, mit dem etwas nicht stimmt. Bill ist geistig abwesend und übersteht den Abend nur mit Alkohol. April, einst Idealistin, sticht mit bissigen Bemerkungen gegen ihren sanftmütigen Mann und die übrigen Anwesenden. Martha und die schwangere Jinny geraten über ihre unterschiedlichen feministischen Positionen aneinander. Aus dem Anlass zum Feiern wird ein Abend der großen Enthüllungen.
Entstehungsgeschichte
Sally Potter zeichnet für die Regie dieses 2017 erschienenen Films verantwortlich. Patricia Clarkson, Cherry Jones, Kristin Scott Thomas und Bruno Ganz gehören zur Besetzung. Dass gleich mehrere gewichtige Namen nebeneinander genannt werden, entspricht der Anlage: Es handelt sich um ein Ensemblestück, in dem jede Figur ihren eigenen Auftritt und ihre eigene Fallhöhe braucht. Die Altersfreigabe liegt bei zwölf Jahren – der Stoff verletzt nicht durch Drastik, sondern durch das, was gesagt wird.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Komödie und Drama ist hier keine Mischung, sondern ein Umschlagpunkt. Die Konstellation – ein Fest, ein Haus, eine geschlossene Gesellschaft – gehört zu den ältesten Anordnungen des Kammerspiels: Die Figuren können den Raum nicht verlassen, ohne den Abend zu verlassen, und genau deshalb kommt alles auf den Tisch. Komisch ist die Diskrepanz zwischen dem Anlass und dem, was tatsächlich verhandelt wird; dramatisch ist, dass jede Enthüllung eine Beziehung beschädigt. Bemerkenswert ist außerdem, dass der politische Aufstieg der Gastgeberin nur den Vorwand liefert – erzählt wird das Private.
Einordnung & Wirkung
6,3 von 10 bei überschaubarer Stimmenzahl sprechen für ein Publikum, das den Film sucht statt ihn zu finden. Neun Jahre nach dem Erscheinen steht er für die Sorte Gesellschaftskomödie, deren Härte erst beim zweiten Blick sichtbar wird.
Bilder








Besetzung & Stab
- Patricia Clarkson als April
- Cherry Jones als Martha
- Kristin Scott Thomas als Janet
- Bruno Ganz als Godfried
- Timothy Spall als Bill
- Emily Mortimer als Jinny
- Cillian Murphy als Tom
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Verfügbarkeit
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