The Hole (2001)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Nick Hamm |
|---|---|
| Genre | Krimi, Drama, Horror, Thriller |
| Laufzeit | 98 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2001-04-20 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 4.158.370 $ |
| Einspielergebnis | 7.819.851 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (924 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Vier englische Studierende wollen der Langeweile ihres Colleges entkommen und verfallen dabei auf einen reichlich bizarren Plan: drei Tage in einem Bunker, der im Zweiten Weltkrieg genutzt wurde, dem titelgebenden Loch. Gedacht ist das als Mutprobe und selbstgewählte Auszeit, als Schnapsidee unter Gleichaltrigen.
Etwas geht schief. Aus der Bravade wird ein Albtraum ohne Ende, und erzählt wird er nicht geradeaus. Die Hauptfigur muss im Nachhinein rekonstruieren, was in dem Bunker tatsächlich geschehen ist; eine Psychologin hilft ihr dabei, die verstörende Wahrheit aus ihrem Unbewussten hervorzuholen. Damit verschiebt sich der Schwerpunkt von den Ereignissen auf die Erinnerung an sie und auf die Frage, wie verlässlich diese Erinnerung überhaupt ist.
Entstehungsgeschichte
Nick Hamm inszenierte den 2001 herausgekommenen Film. Zur Besetzung gehören Thora Birch, Desmond Harrington, Keira Knightley und Laurence Fox, eine durchweg junge Riege, wie sie eine Geschichte über Studierende erfordert. Erst ab 16 Jahren freigegeben, richtet sich der Film an ein älteres Publikum als seine Figuren.
Hinter den Kulissen
Vier Genres kommen hier zusammen, Krimi, Drama, Horror und Thriller, und diese Häufung ist selbst schon eine Beschreibung. Der Krimi liefert die Rekonstruktion, das Drama die Figuren, der Horror den Ort, der Thriller das Tempo. Ein Bunker ist als Schauplatz maximal geschlossen: kein Ausweg, keine Ablenkung, eine begrenzte Zahl von Beteiligten. Die Erzählform verstärkt das, weil sie das Publikum an die Wahrnehmung einer einzigen Figur bindet, die selbst nicht weiß, was sie gesehen hat. Wer in einer solchen Anlage nach Wahrheit sucht, muss der Erzählerin misstrauen. Das ist keine Behauptung über den Ausgang, sondern eine Eigenschaft der gewählten Konstruktion.
Einordnung & Wirkung
6,2 von 10 Punkten bei einigen hundert abgegebenen Stimmen ergeben ein zurückhaltendes Urteil, eher solide als herausragend. Fünfundzwanzig Jahre liegen inzwischen zwischen dem Erscheinungsjahr 2001 und der Gegenwart; die Verbindung aus Jugendhorror und Erinnerungsrätsel hat davon wenig eingebüßt, weil sie ohne technische Requisiten auskommt, die schnell datieren. Im Feld des Genres bleibt der Film ein kompakter, auf einen einzigen Schauplatz konzentrierter Beitrag.
Bilder








Besetzung & Stab
- Thora Birch als Liz Dunn
- Desmond Harrington als Mike Steel
- Keira Knightley als Frances 'Frankie' Almond Smith
- Laurence Fox als Geoff Bingham
- Embeth Davidtz als Dr. Philippa Horwood
- Steven Waddington als DCS Tom Howard
- Emma Griffiths Malin als Daisy
- Kelly Hunter als DI Chapman
- Daniel Brocklebank als Martyn Taylor
- Jemma Powell als Minnie (as Gemma Powell)
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Verfügbarkeit
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