The Hater (2020)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jan Komasa |
|---|---|
| Genre | Drama, Thriller |
| Laufzeit | 136 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2020-03-06 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Einspielergebnis | 1.325.591 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (610 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Jurastudent Tomek lebt in einer postkommunistischen Gesellschaft in Europa und ist in Ungnade gefallen. Was ihn antreibt, ist die Aufmerksamkeit seiner Kindheitsfreundin Gabi und der Respekt ihrer Familie, den er nicht besitzt. Um beides zu bekommen, nimmt er einen Job in einer PR-Agentur an, die einen Namen hat und mit moralisch zweifelhaften Methoden arbeitet. Es stellt sich heraus, dass er gut darin ist: Er manipuliert in den sozialen Medien auf perfide Weise die politische Meinung. Diese Arbeit bleibt nicht folgenlos. Stück für Stück verliert Tomek seine Menschlichkeit, und irgendwann erkennt er kaum noch, worum es im Leben eigentlich gehen sollte.
Entstehungsgeschichte
Jan Komasa führte bei dem 2020 erschienenen Film Regie. Maciej Musiałowski spielt Tomek, Vanessa Aleksander steht als Gabi daneben, dazu treten Danuta Stenka und Jacek Koman. Die Altersfreigabe ab sechzehn Jahren entspricht einem Stoff, der die Wirkung digitaler Hetze nicht abmildert.
Hinter den Kulissen
Drama und Thriller prägen den Film, und die Anlage verbindet beide über eine Figur, die zugleich Täter und Getriebener ist. Das Drama liegt in der Motivation — jemand will dazugehören und findet den einzigen Weg dorthin in einer Tätigkeit, die andere beschädigt. Das Thrillerhafte entsteht aus der Eskalation, weil digitale Manipulation eine Wirkung entfaltet, die niemand mehr zurücknehmen kann. Bemerkenswert ist, dass die Erzählung ihren Protagonisten nicht als Überzeugungstäter anlegt: Seine Motive sind privat und klein, die Folgen sind es nicht. Genau diese Diskrepanz trägt den Film.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 6,9 von 10 liegt deutlich über der Mitte, ermittelt aus einigen hundert Stimmen und damit auf einer noch schmalen Basis. Mit sechs Jahren Abstand zum Erscheinungsjahr ist der Stoff sehr nah an der Gegenwart, was seine Wirkung eher verstärkt als abschwächt. Im Genre gehört die Arbeit zu den Gesellschaftsthrillern, die ihren Gegenstand nicht in eine Zukunft verlegen, sondern in einem Alltag ansiedeln, den das Publikum selbst benutzt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Maciej Musiałowski als Tomasz Giemza
- Vanessa Aleksander als Gabi Krasucka
- Danuta Stenka als Zofia Krasucka
- Jacek Koman als Robert Krasucki
- Agata Kulesza als Beata Santorska
- Maciej Stuhr als Paweł Rudnicki
- Adam Gradowski als Stefan 'Guzek' Guzkowski
- Piotr Biedroń als Kamil
- Jędrzej Wielecki als Staszek Rydel
- Jan Hrynkiewicz als Roommate Marcin Karpiuk
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Verfügbarkeit
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