The Day After Tomorrow (2004)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Roland Emmerich |
|---|---|
| Genre | Science Fiction, Thriller, Abenteuer |
| Laufzeit | 124 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2004-05-26 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 125.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 552.639.571 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (9.133 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Paläoklimatologe Jack Hall trägt auf einer Konferenz Belege dafür vor, dass die Erwärmung den Nordatlantikstrom zum Erliegen bringen und damit eine neue Eiszeit auslösen kann. Er nennt einen Zeitraum von hundert oder tausend Jahren. Es dauert wenige Tage.
Über der Nordhalbkugel bilden sich drei gewaltige Wirbel, die eiskalte Luft aus großer Höhe nach unten ziehen. Sein Sohn Sam sitzt mit einer Schulgruppe in der New York Public Library fest, verbrennt Bücher, um zu überleben, und Hall macht sich zu Fuß von Philadelphia aus auf den Weg. Die Vereinigten Staaten evakuieren daraufhin nach Mexiko.
Entstehungsgeschichte
Grundlage ist das 1999 erschienene Buch "The Coming Global Superstorm" von Art Bell und Whitley Strieber. Roland Emmerich schrieb das Drehbuch und führte zugleich Regie und Produktion.
Im Mai 2002 wurde der Stoff mit einem angesetzten Budget von 125 Millionen Dollar angeboten; 20th Century Fox erwarb die Rechte. Emmerich hatte zuvor mit "Independence Day" und "Godzilla" bereits zweimal New York zerstört — hier tut er es zum dritten Mal, diesmal mit einem realen wissenschaftlichen Anknüpfungspunkt.
Hinter den Kulissen
Gedreht wurde von November 2002 bis Oktober 2003 überwiegend in Montreal und Toronto, ergänzt um Aufnahmen in New York und Tokio. Die Effekte umfassen 416 Einstellungen; für die Zerstörung Manhattans entstand ein digitales Stadtmodell aus über fünfzigtausend eingescannten Fotografien.
Emmerich ließ den Ausstoß der Produktion berechnen und glich ihn aus — für einen Hollywoodfilm dieser Größenordnung war das 2004 ein Novum und passte zum Gegenstand.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 553 Millionen Dollar ein und war der sechsterfolgreichste des Jahres 2004. Die Besprechungen lagen bei etwa sechsundvierzig Prozent Zustimmung.
Die wissenschaftliche Reaktion war zwiespältig. Der Kern — ein möglicher Zusammenbruch der atlantischen Umwälzströmung — ist Gegenstand ernsthafter Forschung; die Zeitraffung von Jahrzehnten auf Stunden ist es nicht. Der Paläoklimatologe Daniel P. Schrag befürchtete, das Publikum werde angesichts der überzogenen Bilder die ganze Sache für einen Witz halten. Andere Fachleute begrüßten, dass der Film das Thema erstmals in ein Massenpublikum trug — kurz vor dem amerikanischen Wahlkampf 2004, in dem die Klimapolitik der Regierung Bush zur Debatte stand.
Bilder








Besetzung & Stab
- Dennis Quaid als Jack Hall
- Jake Gyllenhaal als Sam Hall
- Ian Holm als Terry Rapson
- Emmy Rossum als Laura Chapman
- Sela Ward als Dr. Lucy Hall
- Dash Mihok als Jason Evans
- Kenneth Welsh als Vice President Becker
- Jay O. Sanders als Frank Harris
- Austin Nichols als J.D.
- Perry King als President Blake
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Verfügbarkeit
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