The Day After - Der Tag danach (1983)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Nicholas Meyer |
|---|---|
| Genre | Science Fiction, Drama, TV-Film |
| Laufzeit | 127 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1983-12-10 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (463 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Mitte der Achtzigerjahre stehen die USA am Rand eines Atomkriegs. Der Schatten dieser Bedrohung liegt über den Bewohnern einer Kleinstadt in Kansas, die ihren Alltag weiterleben. Dr. Russell Oakes hält seinen dichten Terminplan im Krankenhaus ein, Denise Dahlberg bereitet ihre bevorstehende Hochzeit vor, und Stephen Klein steckt tief in seinem Studium. Dann geschieht das Undenkbare: Die Bomben fallen, und die Menschen der Stadt finden sich in den Schrecken des nuklearen Winters wieder.
Entstehungsgeschichte
Nicholas Meyer führte Regie bei diesem Film aus dem Jahr 1983. Jason Robards, JoBeth Williams, Steve Guttenberg und John Cullum bilden die Besetzung. Die Einordnung als TV-Film weist darauf hin, dass der Titel für das Fernsehen entstand und nicht für die Leinwand. Freigegeben ist er ab 12 Jahren, obwohl der Stoff, ein Atomkrieg und seine Folgen, alles andere als leicht ist; die Freigabe deutet darauf hin, dass die Darstellung selbst zurückhaltend bleibt.
Hinter den Kulissen
Science Fiction, Drama und TV-Film: Die Kombination beschreibt einen Titel, der ein Zukunftsszenario nicht mit Raumschiffen, sondern mit Alltagsfiguren erzählt. Die Anlage setzt auf mehrere Perspektiven, einen Arzt, eine Braut, einen Studenten, damit die Katastrophe nicht abstrakt bleibt, sondern konkrete Leben trifft. Das Warten vor dem Einschlag ist dramaturgisch ebenso wichtig wie die Zeit danach: Der Alltag wird gezeigt, damit sein Verlust wiegt. Die Kleinstadt in Kansas steht stellvertretend für ein Land, das die Bedrohung kennt und trotzdem weitermacht. Der Titel selbst verweist auf den Tag danach, also auf das Überleben nach der Katastrophe und nicht auf ihre Abwendung.
Einordnung & Wirkung
6,8 von 10 Punkte bei einer Bewertungsbasis im dreistelligen Bereich zeigen eine respektable Aufnahme. 43 Jahre trennen den Film von der Gegenwart, und sein Szenario, der Atomkrieg als reale Möglichkeit, ist eng mit der Zeit seiner Entstehung verbunden. Innerhalb des Science-Fiction-Dramas steht er für die Variante, die keine Spekulation über ferne Zukünfte betreibt, sondern die Gegenwart der Entstehungszeit um einen einzigen Schritt weiterdenkt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jason Robards als Dr. Russell Oakes
- JoBeth Williams als Nurse Nancy Bauer
- Steve Guttenberg als Stephen Klein
- John Cullum als Jim Dahlberg
- John Lithgow als Joe Huxley
- Bibi Besch als Eve Dahlberg
- Lori Lethin als Denise Dahlberg
- Amy Madigan als Alison Ransom
- Jeff East als Bruce Gallatin
- Georgann Johnson als Helen Oakes
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Verfügbarkeit
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