Jason Robards
Werdegang
Jason Nelson Robards junior wurde am 26. Juli 1922 in Chicago geboren und starb am 26. Dezember 2000 in Bridgeport, Connecticut. Ursprünglich stand er dem Filmgeschäft skeptisch gegenüber, wandte sich aber trotz seines Erfolgs als Bühnenschauspieler aus finanziellen Gründen dem Kino zu. 1959 gab er sein Leinwanddebüt, danach folgten Auftritte, die ihn einem breiteren Publikum bekannt machten, darunter die Rolle des Cheyenne in Sergio Leones „Spiel mir das Lied vom Tod" und die Hauptrolle in Sam Peckinpahs „Abgerechnet wird zum Schluss". Nach einem schweren Autounfall in den siebziger Jahren gelang ihm ein Comeback, unter anderem mit der Darstellung des Chefredakteurs Ben Bradlee in „Die Unbestechlichen", wofür er einen Oscar erhielt. Für seine Rolle in „Julia" wurde er ein weiteres Mal ausgezeichnet. In den achtziger Jahren war er verstärkt in Fernsehproduktionen zu sehen, in den Neunzigern folgten Auftritte in „Die Abenteuer von Huck Finn", „Philadelphia" und schließlich, 1999, seine letzte Kinorolle in „Magnolia".
Filmografie bei uns
Im Katalog sind 18 Titel mit Jason Robards als Schauspieler verzeichnet, überwiegend Filme, dazu eine Serie. Die Titel stammen aus den Jahren 1967 bis 1993, decken also einen Zeitraum von 26 Jahren ab. Die Genres reichen von Drama, Western und Kriegsfilm über Historie, Komödie und Krimi bis hin zu Science Fiction und Familienfilm, was auf ein breites schauspielerisches Spektrum hindeutet.
Einordnung
Die Bewertungen der 18 Titel liegen zwischen 5,4 und 8,3 von 10, im Schnitt bei 6,8. Der älteste erfasste Titel liegt 45 Jahre nach seiner Geburt, der jüngste 71 Jahre danach. Die meisten Bewertungen bewegen sich im mittleren bis oberen Bereich, mit „Spiel mir das Lied vom Tod" als am besten bewertetem Titel der Sammlung.
Filmografie