Flucht in die Zukunft (1979)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Nicholas Meyer |
|---|---|
| Genre | Abenteuer, Drama, Komödie, Science Fiction, Thriller |
| Laufzeit | 108 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1979-09-28 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Einspielergebnis | 13.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (400 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
London im Jahr 1893. Der Autor und Wissenschaftler H.G. Wells hat Kollegen und Freunde zu sich eingeladen, um ihnen seine neueste Erfindung vorzuführen: eine Zeitmaschine. Kaum ist die Vorführung beendet, klopft die Polizei an die Tür. Jack the Ripper hat erneut eine Frau ermordet, und der Täter muss sich noch ganz in der Nähe aufhalten.
Er ist näher, als irgendwer ahnt. Einer der Gäste im Haus ist der Mörder, und er nutzt die Maschine zur Flucht, geradewegs ins Jahr 1979. Weil das Gerät von selbst an seinen Ausgangsort zurückkehrt, kann Wells ihm folgen. Doch im Utopia der Spätsiebziger einen Mörder zu finden und aufzuhalten, erweist sich als schwieriger als gedacht. Unverhoffte Unterstützung findet Wells bei der Bankangestellten Amy, die von seinen Manieren fasziniert ist.
Entstehungsgeschichte
Nicholas Meyer inszenierte den Film, der 1979 herauskam. Malcolm McDowell und David Warner stehen am Anfang der Besetzungsliste, Mary Steenburgen übernimmt die Rolle der Amy, Charles Cioffi ergänzt das Ensemble. Freigegeben ist der Film ab 16 Jahren.
Eine Besonderheit ergibt sich schon aus den Jahreszahlen: Das Ziel der Zeitreise ist das Erscheinungsjahr selbst. Die Zukunft, in die Wells aufbricht, war für das Publikum von damals die eigene Gegenwart.
Hinter den Kulissen
Fünf Genres kommen hier zusammen: Abenteuer, Drama, Komödie, Science Fiction und Thriller. Die Mischung folgt aus der Anlage der Geschichte. Die Zeitreise liefert den fantastischen Rahmen, die Jagd auf einen Frauenmörder die Spannung, und ein Gentleman aus dem Jahr 1893, der sich im Alltag der späten Siebziger zurechtfinden muss, bietet reichlich Stoff für komische Momente.
Bemerkenswert ist die Konstellation der Gegenspieler. Der Erfinder muss selbst einfangen, was seine Erfindung ermöglicht hat. Dass Amy gerade von den altmodischen Umgangsformen des Fremden angezogen wird, deutet darauf hin, dass der Abstand zwischen den Epochen nicht nur als Hindernis erzählt wird, sondern auch als Grundlage einer Annäherung.
Einordnung & Wirkung
Mit durchschnittlich 6,8 von 10 Punkten bewegt sich die Bewertung im soliden oberen Mittelfeld. Sie stützt sich auf einige hundert Stimmen, genug für eine erkennbare Tendenz, aber noch keine breite Basis.
Seit dem Erscheinen sind 47 Jahre vergangen. Die Gegenwart, in die der Mörder damals flüchtete, ist heute selbst Vergangenheit, sodass der Film inzwischen zwei zurückliegende Zeiten gegeneinanderstellt. Innerhalb der Science Fiction steht er bei jenen Zeitreisegeschichten, in denen die Maschine vor allem Ausgangspunkt für Verfolgung, Spannung und den Humor des Fremdseins ist.
Bilder








Besetzung & Stab
- Malcolm McDowell als H. G. Wells
- David Warner als Jack the Ripper - John Leslie Stevenson
- Mary Steenburgen als Amy Robbins
- Charles Cioffi als Lt. Mitchell
- Kent Williams als Assistant
- Andonia Katsaros als Mrs. Turner
- Patti D'Arbanville als Shirley
- James Garrett als Edwards
- Keith McConnell als Harding
- Leo Lewis als Richardson
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