The Aura (2005)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Fabián Bielinsky |
|---|---|
| Genre | Drama, Thriller |
| Laufzeit | 134 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2005-09-15 |
| TMDB-Bewertung | 7 (239 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Esteban Espinosa arbeitet als Taxidermist in Buenos Aires, ein Mann mit epileptischen Anfällen, der sich in Gedanken immer wieder den perfekten Raubüberfall ausmalt, ohne ihn je auszuführen. Als seine Frau ihn verlässt, folgt er der Einladung seines Freundes Sontag zu einer Jagd in einem entlegenen Waldgebiet. Die beiden mieten eine Hütte, die einem gewissen Carlos Dietrich und dessen Frau Diana gehört, geraten jedoch in Streit, worauf Sontag allein nach Buenos Aires zurückkehrt. Esteban bleibt zurück und erschießt bei der Jagd versehentlich Dietrich in der Nähe eines Schuppens. Dort stößt er auf die Pläne für den Überfall auf einen gepanzerten Geldtransporter. Kurz darauf trifft er auf die Kriminellen Sosa und Montero, die nach Dietrich suchen – und Esteban sieht sich plötzlich in der Lage, den Coup, den er sich stets nur ausgemalt hat, tatsächlich zu verwirklichen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2005 unter der Regie von Fabián Bielinsky. In den Hauptrollen sind Ricardo Darín, Dolores Fonzi, Pablo Cedrón und Nahuel Pérez Biscayart zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Thriller zeigt sich schon in der Anlage der Geschichte: Statt auf schnelle Actionmomente setzt die Erzählung auf die innere Verfassung ihrer Hauptfigur – einen Mann, dessen Fachwissen über Präzision und Planung ihn in eine Situation treibt, die er weder gesucht noch kontrolliert hat. Die epileptischen Anfälle Estebans sind dabei nicht bloß Randnotiz, sondern verweisen auf ein Motiv, das dem Titel seinen Namen gibt – jenen Moment der Wahrnehmungsveränderung vor einem Anfall. Die Verschränkung von Zufall, Planung und moralischer Grauzone bestimmt den Ton der Geschichte, die sich weniger für spektakuläre Wendungen als für die psychologische Konsequenz ihrer Figuren interessiert.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,0 bei einer noch vergleichsweise schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Titel im oberen Mittelfeld seines Genres. Seit der Entstehung 2005 sind mittlerweile zwei Jahrzehnte vergangen, ohne dass sich die Grundzüge der Geschichte – ein ruhig erzähltes Drama mit Thriller-Elementen um Planung, Zufall und Verantwortung – abgenutzt hätten. Innerhalb der Schnittmenge von Kriminalgeschichte und Charakterstudie bietet der Film eine unaufgeregte Variante, die stärker auf Figurenzeichnung als auf Tempo setzt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Ricardo Darín als Esteban Espinosa
- Dolores Fonzi als Diana
- Pablo Cedrón als Sosa
- Nahuel Pérez Biscayart als Julio
- Jorge D'Elía als Uriel
- Alejandro Awada als Sontag
- Rafa Castejón als Vega
- Manuel Rodal als Carlos Dietrich
- Walter Reyno als Montero
- Alejandro Gancé
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Verfügbarkeit
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